• 19.08.2008, 16:59:15
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Jungbauernkandidaten stellen sich der Wahl

Köstinger: Junges Engagement in der ÖVP gut aufgehoben

Wien (OTS) - "Die Einbindung junger Menschen in die politische
Verantwortung - von Gemeindeebene bis hin zum Nationalrat - hat bei
der ÖVP Tradition", erklärte die Obfrau der Bauernbund Jugend
Österreich, Elisabeth Köstinger, anlässlich der heute präsentierten
Kampagne der Jungen ÖVP "No bubbles, no troubles". "Auch in den
Reihen der Jungbauern gibt es sehr viele Funktionäre, die sich voller
Elan engagieren - darunter auch junge und tatkräftige Bürgermeister",
so Köstinger. Dieses Verantwortungsbewusstsein wollen die Jungbauern
auch bei den kommenden Nationalratswahlen unter Beweis stellen. "Wir
haben Jungbauernkandidaten, die die Hofübernehmer und das junge
landwirtschaftliche Unternehmertum sowie die Anliegen der Bevölkerung
im ländlichen Raum mit starker Stimme vertreten werden", freut sich
Köstinger.

Jugendliche verstärkt in Gemeindestrukturen einbinden

"Jugendliche sollten verstärkt in die Gemeindestrukturen
eingebunden werden", fordert daher Köstinger, denn zum Beispiel in
einem Jugend-Gemeinderat lerne man das demokratische Verständnis. "In
der ÖVP übernehmen junge Menschen gerne Verantwortung - mitgestalten
statt mitlaufen, heißt es dabei. Hier werden Fähigkeiten gefördert
und Leistungen anerkannt", nimmt Köstinger Bezug auf die
"Vertreibungs-Strategie" der Freiheitlichen, nach der wohl Mitglieder
ausgeschlossen werden, wenn ihre Meinung nicht in den Gesinnungsbrei
passt.

Ausbau öffentlicher Verkehrsmittel in strukturschwachen Gegenden
gefordert

Die von der JVP geforderte Jugendcard für öffentliche
Verkehrsmittel ist für Köstinger ein wichtiger Schritt in Richtung
Entlastung. Zusätzlich wünschen sich die Jungbauern einen Ausbau der
öffentlichen Verkehrsmittel in strukturschwachen Gegenden. Heuer
werden zum ersten Mal Jugendliche mit 16 ihre Stimme bei der
Nationalratswahl abgeben. "Es gilt nun dieses
Verantwortungsbewusstsein der jungen Österreicher/-innen für die
Demokratie zu verstärken - dafür ist eine lebendige Bildungspolitik
gefragt", begrüßt die Jungbauernchefin den JVP-Vorschlag für
politische Bildung ab der 5. Schulstufe. "Um aber parteipolitisches
Kalkül in den bekannten Parteihochburgen der Ballungszentren
einzudämmen, wäre es bestimmt gut, eine überparteiliche Instanz
einzurichten, welche unabhängig an Schulen
Informationsveranstaltungen zu politischer Bildung anbietet. Politik
und deren objektive Vermittlung sind ein sehr sensibler Bereich", so
Köstinger. In diesem Zusammenhang bekräftigt sie nochmals die
Forderungen der Jungbauernschaft nach einem stärkeren Ausbau von
Bildungsmöglichkeiten und besseren Jobperspektiven für Jugendliche in
ländlichen Regionen.
(Schluss)

Rückfragehinweis:

Bauernbund Österreich 
   Brucknerstraße 6/3, A - 1040 Wien 
   Tel.: +43 1 505 81 73 - 28 
   Fax: +43 1 505 81 73 - 9928 
   Mobil: 0664/82 100 60
   mailto:[email protected] 
   www.bauernbund.at

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