Vorgangsweise für Fußballtrainingslager in Kärnten einzigartig - kompliziert und teuer

Trainierende Fußballer kosteten Steuerzahler alleine 2006 knapp 1,1 Millionen Euro

Klagenfurt (SP-KTN) - Die Kärnten Werbung habe mit der
Organisation von Trainingslagern in Kärnten im Rahmen der Fußball-Europameisterschaft österreichweit einzigartig teuer und ineffizient agiert, sagte heute, Dienstag, SP-Klubobmann LAbg. Herwig Seiser. Im heutigen Untersuchungsausschuss des Kärntner Landtages sei beispielsweise von Fremdenverkehrsspezialisten aus dem Burgenland und Salzburg deutlich gemacht worden, wie eine kosteneffiziente und wirksame Organisation von Trainingslagern funktioniert.

Der Kärntner Weg, für die Vermittlung eines Vermittlers von Fußballclubs teures Geld einzusetzen, spotte jeder Beschreibung und könne in keinem anderen Bundesland nachvollzogen werden. So seien in Kärnten für die Organisation eines Trainingslagers zweimal Vermittlungsgebühren an Agenturen bzw. Gesellschaften bezahlt worden. Seiser: "Für Fußballer, die in Kärnten trainierten, wurden Vermittlungsgebühren von 350.000 Euro aufgewendet, wobei zu diesem Betrag noch die Gehälter von Bilgram und Koloini hinzukommen, die als Hauptverantwortliche für dieses Geschäftsfeld firmieren."

Die insgesamten Kosten für die Trainingslager inklusive Unterbringung und Reisekosten beliefen sich alleine im Jahr 2006 auf knapp 1,1 Millionen Euro, die der Kärntner Steuerzahler zu blechen hatte, kritisierte Seiser. "Abschließend kann resümiert werden, dass die Kärnten Werbung mit einem Gesamtetat von 8 Millionen Euro für die Fußball-EM im Bundesländervergleich das größte Budget zur Verfügung hatte. Der Nutzen dieses Mitteleinsatzes spricht Bände."

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