- 19.08.2008, 10:48:06
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Ein starker Impuls für den Technologie-Standort Salzburg
Burgstaller: AVL List eröffnet ein Innovationszentrum für Software in der Science-City
Salzburg (OTS) - "Mit der Firma AVL List kommt ein
österreichisches Aushängeschild in der Hochtechnologie an den
Standort Salzburg", betonte Landeshauptfrau Mag. Gabi Burgstaller
heute, Dienstag, 19. August, bei der Eröffnung des
Software-Innovationszentrums von AVL List in Salzburg-Itzling. Das
zeige, dass sich die Anstrengungen der vergangenen Jahre in der
Wissenschafts- und Forschungspolitik lohnen, so Burgstaller, die auch
bekannt gab, dass ein fünftes Christian-Doppler-Labor geplant sei.
AVL ist der weltweit größte unabhängige Entwickler von
Antriebssystemen sowie von Simulations- und Testsystemen für die
Fahrzeugindustrie. Das Unternehmen ist weltweit tätig und hat seinen
Hauptsitz in Graz. AVL wird in Salzburg die Software für
Motorenprüfstände entwickeln und verbessern, ein wichtiger Beitrag
zur Entwicklung von hocheffizienten und Umwelt schonenden Motoren.
Bereits in der Startphase arbeiten mehr als ein Dutzend Informatik-
und Mechatronik-Experten im neuen Innovationszentrum eng mit dem
Christian-Doppler-Labor zu-sammen. AVL hat für den Aufbau des
Software-Innovationszentrums bereits mehr als eine Million Euro
investiert.
"Unternehmen, deren Produkte auf Forschung passieren, gehen gerne
dort hin, wo es exzellente Forschung gibt. Und exzellente Forschung
geschieht dort, wo hervorragende Wissenschafter tätig sind", führte
Burgstaller weiter aus. Es sei gelungen, Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr.
Wolfgang Pree an der Universität Salzburg zu halten. Pree leitet das
Christian-Doppler-Labor für "Embedded Software Systems" und arbeitet
schon seit längerer Zeit mit AVL List zusammen. Das Land habe den
Aufbau dieses Christian-Doppler-Labors unterstützt, und im
"Nachzieheffekt" komme nun auch eine Einheit von AVL nach Salzburg,
so Landeshauptfrau Burgstaller.
Damit können gute Verbindungen mit dem Land Steiermark auf
wirtschaftlicher und wissenschaftlicher Ebene geschaffen und vertieft
werden. Die Eröffnung sei auch für die Wissenschaft und die Forschung
am Standort Salzburg sehr wichtig. Die Salzburger Universität habe in
den vergangenen Jahren immer mit dem Ruf, eine gute Universität für
Rechts- und Geisteswissenschaften zu sein, gekämpft. Für
Technologieunternehmen sei aber, so das Vorurteil, in Salzburg nicht
viel zu holen. Vier neu gegründete Christian-Doppler-Labors in den
vergangenen drei Jahren sprechen aber eine andere Sprache, sagte
Burgstaller. "Es ist bereits ein weiteres CD-Labor beantragt worden.
Darüber wird noch in diesem Herbst die hoffentlich positive
Entscheidung fallen." Es gehe ebenfalls um Informatik, eines der
Partnerunternehmen sei ein Automobil-Zulieferbetrieb. "Hier könnte
also etwas entstehen, das noch zukünftige Synergien bringen kann",
betonte Landeshauptfrau Burgstaller.
Rückfragehinweis:
Landespressebüro Salzburg
Dr. Roland Floimair
Tel.: (0662) 80 42 / 23 65
mailto:[email protected]
http://www.salzburg.gv.at
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