Seiser: Gutscheinpolitik des BZÖ erleidet Schiffbruch

Haider verschleiert die Tatsachen zu den Wirtschaftszahlen

Klagenfurt (SP-KTN) - Offensichtlich wolle Haider seine Wirtschaftspolitik in Kärnten als Musterbeispiel für ganz Österreich glaubhaft machen. Zu diesem Zweck habe er ein paar Zahlen aus den offiziellen Statistiken herausgepickt und diese ohne Zusammenhang zu den anderen Bundesländern gestellt, machte heute, Montag, SP-Klubobmann LAbg. Herwig Seiser auf Haiders neuestes Blendwerk aufmerksam. Wahr sei vielmehr, dass in keinem anderen Bundesland so wenige Menschen eine Beschäftigung finden wie in Kärnten, so Seiser, der darauf hinwies, dass die Beschäftigungsquote in Kärnten auf Grund einer völlig verfehlten Wirtschaftspolitik der letzten Jahre mit 71,4% deutlich unter dem Österreichdurchschnitt (74,7%) liegt.

Daraus ließe sich schließen, dass das durchschnittliche Einkommen in Kärnten knapp 7% unter dem Österreichdurchschnitt liegt und damit die drittletzte Stelle im Bundesländervergleich belegt, betonte Seiser. Die Zahl der Arbeitslosen sei in Kärnten zwar leicht zurückgegangen, dem Vergleich mit den anderen Bundesländern halte der Rückgang in Kärnten allerdings nicht Stand. Der Beschäftigtenstand sei in den letzten 10 Jahren um nur 8,7% gestiegen, in Restösterreich jedoch um 9,5%, so der SP-Klubobmann. "Von einer erfolgreichen Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik zu sprechen stellt eine Verschleierung der Tatsachen dar, weil man weiß, dass sich in den letzten 10 Jahren die gesamtwirtschaftliche Position Kärntens verschlechtert hat. Kärnten liegt immerhin um 15% unter der Pro-Kopf-Wirtschaftsleistung des Bundesdurchschnittes."

Die Gutscheinpolitik des BZÖ habe somit Schiffbruch erlitten und der Anspruch, Kärntens Wirtschaftspolitik als modellhaft in Österreich darzustellen, könne nur als eine gefährliche Drohung verstanden werden, wisse man doch, dass obwohl Kärntens Familiensilber verscherbelt wurde, hier die höchste Pro-Kopf-Verschuldung der Bundesländer vorzufinden sei, erklärte Seiser. Seit dem Jahr 2002 würden die Schuldenstände des Landes förmlich explodieren. Das vollmundige "Kärnten wird reich" des derzeitigen Amtsinhabers sehe anders aus, wenn man wisse, dass mit dem Erlös aus dem Hypo-Verkauf gerade einmal die Schulden des ordentlichen Haushaltes des Landes Kärnten abgedeckt werden können, bemängelte der SP-Klubobmann Haiders unangebrachten Optimismus. Seiser: "Für die verfehlte BZÖ-Wirtschaftspolitik à la Haider werden vor allem die Kärntnerinnen und Kärntner zum Handkuss gebeten, die auf Grund der schlechten Einkommenssituation die Teuerung am meisten spüren!"

(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle der SPÖ-Kärnten
10.-Oktober-Straße 28, 9020 Klagenfurt
Mobil: +43(0)664-830 45 55
Fax: +43(0)463-54 570

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS90002