• 18.08.2008, 14:46:56
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Seiser: Gutscheinpolitik des BZÖ erleidet Schiffbruch

Haider verschleiert die Tatsachen zu den Wirtschaftszahlen

Klagenfurt (SP-KTN) - Offensichtlich wolle Haider seine
Wirtschaftspolitik in Kärnten als Musterbeispiel für ganz Österreich
glaubhaft machen. Zu diesem Zweck habe er ein paar Zahlen aus den
offiziellen Statistiken herausgepickt und diese ohne Zusammenhang zu
den anderen Bundesländern gestellt, machte heute, Montag,
SP-Klubobmann LAbg. Herwig Seiser auf Haiders neuestes Blendwerk
aufmerksam. Wahr sei vielmehr, dass in keinem anderen Bundesland so
wenige Menschen eine Beschäftigung finden wie in Kärnten, so Seiser,
der darauf hinwies, dass die Beschäftigungsquote in Kärnten auf Grund
einer völlig verfehlten Wirtschaftspolitik der letzten Jahre mit
71,4% deutlich unter dem Österreichdurchschnitt (74,7%) liegt.

Daraus ließe sich schließen, dass das durchschnittliche Einkommen
in Kärnten knapp 7% unter dem Österreichdurchschnitt liegt und damit
die drittletzte Stelle im Bundesländervergleich belegt, betonte
Seiser. Die Zahl der Arbeitslosen sei in Kärnten zwar leicht
zurückgegangen, dem Vergleich mit den anderen Bundesländern halte der
Rückgang in Kärnten allerdings nicht Stand. Der Beschäftigtenstand
sei in den letzten 10 Jahren um nur 8,7% gestiegen, in Restösterreich
jedoch um 9,5%, so der SP-Klubobmann. "Von einer erfolgreichen
Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik zu sprechen stellt eine
Verschleierung der Tatsachen dar, weil man weiß, dass sich in den
letzten 10 Jahren die gesamtwirtschaftliche Position Kärntens
verschlechtert hat. Kärnten liegt immerhin um 15% unter der
Pro-Kopf-Wirtschaftsleistung des Bundesdurchschnittes."

Die Gutscheinpolitik des BZÖ habe somit Schiffbruch erlitten und
der Anspruch, Kärntens Wirtschaftspolitik als modellhaft in
Österreich darzustellen, könne nur als eine gefährliche Drohung
verstanden werden, wisse man doch, dass obwohl Kärntens
Familiensilber verscherbelt wurde, hier die höchste
Pro-Kopf-Verschuldung der Bundesländer vorzufinden sei, erklärte
Seiser. Seit dem Jahr 2002 würden die Schuldenstände des Landes
förmlich explodieren. Das vollmundige "Kärnten wird reich" des
derzeitigen Amtsinhabers sehe anders aus, wenn man wisse, dass mit
dem Erlös aus dem Hypo-Verkauf gerade einmal die Schulden des
ordentlichen Haushaltes des Landes Kärnten abgedeckt werden können,
bemängelte der SP-Klubobmann Haiders unangebrachten Optimismus.
Seiser: "Für die verfehlte BZÖ-Wirtschaftspolitik à la Haider werden
vor allem die Kärntnerinnen und Kärntner zum Handkuss gebeten, die
auf Grund der schlechten Einkommenssituation die Teuerung am meisten
spüren!"

(Schluss)

Rückfragehinweis:

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      Fax:   +43(0)463-54 570

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