• 14.08.2008, 13:53:11
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  • OTS0195 OTW0195

Außenministerium zum Artikel der Kronen Zeitung vom 14. August 2008:

"8-Jähriger erhielt wegen Verdacht der Scheinehe ein Einreiseverbot"

Wien (OTS) - Zum Bericht der Kronen Zeitung vom 14.August 2008
mit dem Titel "8-Jähriger erhielt wegen Verdacht der Scheinehe ein
Einreiseverbot" nimmt das Bundesministerium für europäische und
internationale Angelegenheiten wie folgt Stellung:

Es ist zutreffend, dass es beim Ausfüllen eines Visa-Formulars
durch die Mitarbeiter der österreichischen Botschaft in Belgrad zu
einem bedauerlichen, aber erklärbaren Versehen kam, das ohne
Verzögerung korrigiert wurde. Die Frist zur Stellungnahme wurde
entsprechend verlängert, sodass dem Antragsteller kein Schaden
entstand.

Den Visumsantrag haben die Mitarbeiter der Botschaft nach
sorgfältiger Prüfung aller Fakten auf Grundlage der gesetzlichen
Bestimmungen abgelehnt. Die tatsächlichen Gründe, die zu dieser
Ablehnung führten, wurden dem Antragsteller bzw. dessen gesetzlichen
Vertreter umgehend mitgeteilt und sind diesem seit mehreren Wochen
bekannt.

Aus datenschutzrechtlichen Gründen sind weitere Informationen
darüber nicht zulässig. Die im Bericht der Kronen Zeitung erwähnte
"Scheinehe" war jedenfalls nie Gegenstand des Verfahrens.

Die Botschaft wird sich bei der Familie des Jungen für das
Versehen entschuldigen und noch einmal die tatsächlichen Gründe für
die Ablehnung erklären.

Rückfragehinweis:

Bundesministerium für europäische 
   und internationale Angelegenheiten
   Presseabteilung
   Tel.: ++43 (0) 50 1150-3262, 4549, 4550
   Fax: ++43 (0) 50 1159-213 
   mailto:[email protected]
   http://www.aussenministerium.at
   http://www.bmeia.gv.at

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