Außenministerium zum Artikel der Kronen Zeitung vom 14. August 2008:

"8-Jähriger erhielt wegen Verdacht der Scheinehe ein Einreiseverbot"

Wien (OTS) - Zum Bericht der Kronen Zeitung vom 14.August 2008
mit dem Titel "8-Jähriger erhielt wegen Verdacht der Scheinehe ein Einreiseverbot" nimmt das Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten wie folgt Stellung:

Es ist zutreffend, dass es beim Ausfüllen eines Visa-Formulars durch die Mitarbeiter der österreichischen Botschaft in Belgrad zu einem bedauerlichen, aber erklärbaren Versehen kam, das ohne Verzögerung korrigiert wurde. Die Frist zur Stellungnahme wurde entsprechend verlängert, sodass dem Antragsteller kein Schaden entstand.

Den Visumsantrag haben die Mitarbeiter der Botschaft nach sorgfältiger Prüfung aller Fakten auf Grundlage der gesetzlichen Bestimmungen abgelehnt. Die tatsächlichen Gründe, die zu dieser Ablehnung führten, wurden dem Antragsteller bzw. dessen gesetzlichen Vertreter umgehend mitgeteilt und sind diesem seit mehreren Wochen bekannt.

Aus datenschutzrechtlichen Gründen sind weitere Informationen darüber nicht zulässig. Die im Bericht der Kronen Zeitung erwähnte "Scheinehe" war jedenfalls nie Gegenstand des Verfahrens.

Die Botschaft wird sich bei der Familie des Jungen für das Versehen entschuldigen und noch einmal die tatsächlichen Gründe für die Ablehnung erklären.

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