Missethon: Häupl leugnet Existenz von Faymanns Ausländer-Ghettos

Häupl: „Es gibt keine Ausländer-Ghettos“

Wien, 14. August 2008 (ÖVP-PK) „Häupl leugnet die Existenz von Faymanns Ausländer-Ghettos“, betont ÖVP-Generalsekretär Hannes Missethon zu den Aussagen des Wiener SPÖ-Chefs in der heutigen Ausgabe des „Standard“. Dort sagt Häupl: „Es gibt keine Ausländer-Ghettos.“ Missethon: „Lange genug hat die Wiener SPÖ die Existenz dieser Ghettos geleugnet. Aber jeder, der mit offenen Augen durch die Stadt geht, sieht, dass es in Wien Viertel gibt, die in den vergangenen Jahren zu Ausländer-Ghettos geworden sind. Es wird Zeit, dass Häupl aufhört, sich schützend vor die Sünden Faymanns zu stellen.“ ****

„Die Ghettobildung in Wien hat Faymann als Wohnbaustadtrat zu verantworten. Während seiner Amtszeit zwischen 1994 und 2006 wurden die Ghettos gebildet. Zwischen 1994 und 2006 ist der Ausländeranteil in Wien um fast 30 Prozent gestiegen. Bereits mehr als die Hälfte der Sechsjährigen in Wien hat einen Migrationshintergrund. In diesen Ghettos wachsen die Jugendlichen ohne Deutschkenntnisse auf. Ohne Sprachkenntnisse funktioniert aber Integration nicht. Daher herrscht in Faymanns Ghettos Perspektivenlosigkeit und Ohnmacht. Heute steht die Wiener SPÖ daher vor den Trümmern ihrer verfehlten Wiener Integrations- und Wohnpolitik", sagt der ÖVP-Generalsekretär.

„Entscheidend für die Politik ist, dass sie auch für diese offenen Fragen der Integration die richtigen Antworten gibt. Die ÖVP fordert daher seit langem den Grundsatz ‚Deutsch vor Zuwanderung’. Das ist die Forderung der ÖVP-Integrationsstrategie:
verpflichtende Deutschkenntnisse vor der Zuwanderung. Wer bei uns leben will, muss unsere Sprache verstehen. Denn die Sprache ist der Schlüssel zur Integration“, betont Missethon abschließend.

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