Missethon fordert von Faymann: Offenlegung der fragwürdigen Medienkooperationen von ÖBB und Asfinag

ÖBB und Asfinag zu Werbeschaltungen mit Faymann genötigt

Wien, 11. August 2008 (ÖVP-PK) „Die Aufklärung und Offenlegung der schamlosen Bedienung von ÖBB und Asfinag bei fragwürdigen Medienkooperationen, womöglich auf Kosten der Steuerzahler, sind das Gebot der Stunde. Dort wo der Steuerzahler ohnehin durch den Bund 4,5 Milliarden Euro pro Jahr zuschießen muss, darf kein Politiker mitbeworben werden“, so ÖVP-Generalsekretär Hannes Missethon heute bei einer Pressekonferenz.

„Das Nachrichtenmagazin ‚Profil’ hat eine offenbar gängige Praxis aufgezeigt, wo Werner Faymann aus dem Verkehrsministerium
per Weisung die ÖBB angehalten hat, diverse Medienkooperationen abzuschließen,“ so der ÖVP-Generalsekretär, in Bezug auf den veröffentlichten Bericht „Imagepflege“ im Profi(Ausgabe 33/08). „Bei diesem Rückfall in alte Zeiten werden Organisationen schamlos ausgenützt. Alles was hier in den letzten Tagen, an neuer Politik formuliert wurde, ist völlig unglaubwürdig“, so Missethon. Laut „Profil“ beweisen die Faksimile an die ÖBB, das die Weisungen, Werbung mit Faymann-Fotos zu machen, direkt aus dem Ministerium gekommen sind. „Profil“ berichtet weiters über ein Volumen von über zwei Millionen Euro für Eigenwerbung und Inserate, etwa dahingehend, dass Faymann Sozialdemokrat sei und damit
Parteiwerbung über Inserate geschalten wurde, die die ÖBB bezahlt hat. ****

„Offensichtlich ist das nicht nur in den ÖBB, sondern auch unter der Führung von Faymann in der Asfinag, gängig gewesen. Auch die ‚Oberösterreichischen Nachrichten’ zitieren, dass im Umfang von 1,32 Millionen Euro die Asfinag Werbung schalten musste“, erklärt Missethon.

„Meine Aufforderung an den Verkehrsminister und SPÖ-Parteivorsitzenden Faymann lautet klar, diese Transaktionen offen
zu legen. Das hat nichts mit einer klassischen Werbung der ÖBB oder Asfinag zu tun, sonder hier sind offensichtlich Organisationen, die dem Ministerium unterstehen, genötigt worden, den Minister zu bewerben. Diese Vorgehensweise ist nicht zu dulden und zeigt aber, wo sich die Richtung hinwendet und wie diese Medienkooperationen statt gefunden haben“, so Missethon.

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK0004