• 11.08.2008, 13:07:02
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Missethon fordert von Faymann: Offenlegung der fragwürdigen Medienkooperationen von ÖBB und Asfinag

ÖBB und Asfinag zu Werbeschaltungen mit Faymann genötigt

Wien, 11. August 2008 (ÖVP-PK) „Die Aufklärung und Offenlegung
der schamlosen Bedienung von ÖBB und Asfinag bei fragwürdigen
Medienkooperationen, womöglich auf Kosten der Steuerzahler, sind
das Gebot der Stunde. Dort wo der Steuerzahler ohnehin durch den
Bund 4,5 Milliarden Euro pro Jahr zuschießen muss, darf kein
Politiker mitbeworben werden“, so ÖVP-Generalsekretär Hannes
Missethon heute bei einer Pressekonferenz.

„Das Nachrichtenmagazin ‚Profil’ hat eine offenbar gängige
Praxis aufgezeigt, wo Werner Faymann aus dem Verkehrsministerium
per Weisung die ÖBB angehalten hat, diverse Medienkooperationen
abzuschließen,“ so der ÖVP-Generalsekretär, in Bezug auf den
veröffentlichten Bericht „Imagepflege“ im Profi(Ausgabe 33/08).
„Bei diesem Rückfall in alte Zeiten werden Organisationen schamlos
ausgenützt. Alles was hier in den letzten Tagen, an neuer Politik
formuliert wurde, ist völlig unglaubwürdig“, so Missethon. Laut
„Profil“ beweisen die Faksimile an die ÖBB, das die Weisungen,
Werbung mit Faymann-Fotos zu machen, direkt aus dem Ministerium
gekommen sind. „Profil“ berichtet weiters über ein Volumen von über
zwei Millionen Euro für Eigenwerbung und Inserate, etwa
dahingehend, dass Faymann Sozialdemokrat sei und damit
Parteiwerbung über Inserate geschalten wurde, die die ÖBB bezahlt
hat. ****

„Offensichtlich ist das nicht nur in den ÖBB, sondern auch
unter der Führung von Faymann in der Asfinag, gängig gewesen. Auch
die ‚Oberösterreichischen Nachrichten’ zitieren, dass im Umfang von
1,32 Millionen Euro die Asfinag Werbung schalten musste“, erklärt
Missethon.

„Meine Aufforderung an den Verkehrsminister und SPÖ-
Parteivorsitzenden Faymann lautet klar, diese Transaktionen offen
zu legen. Das hat nichts mit einer klassischen Werbung der ÖBB oder
Asfinag zu tun, sonder hier sind offensichtlich Organisationen, die
dem Ministerium unterstehen, genötigt worden, den Minister zu
bewerben. Diese Vorgehensweise ist nicht zu dulden und zeigt aber,
wo sich die Richtung hinwendet und wie diese Medienkooperationen
statt gefunden haben“, so Missethon.

Rückfragehinweis: ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at

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