BMGFJ: Novelle zur 13. Familienbeihilfe in Begutachtung

Kdolsky: Familien mit Kindern in Ausbildung sollen entlastet werden

Wien (OTS) - Das Bundesministerium für Gesundheit, Familie und Jugend schickt heute, Montag, eine Gesetzes-Novelle betreffend die Ausbezahlung einer 13. Familienbeihilfe in Begutachtung aus

Hintergrund dieser von Vizekanzler Molterer vorgeschlagenen Maßnahme ist die herrschende Inflation und die dadurch bedingte allgemeine Teuerung, durch die vor allem Familien mit Kindern einer verstärkten Belastung ausgesetzt sind. Diese verstärkte Belastung erhöht sich für Kinder ab dem Schuleintritt mit grundsätzlich sechs Jahren gerade im Monat September, in dem üblicher Weise das Schul-bzw. Ausbildungsjahr beginnt. Daher soll die Familienbeihilfe für September für Kinder ab sechs Jahren zur gezielten Unterstützung bei den anfallenden Mehrausgaben ein dreizehntes Mal ausgezahlt werden.

"Familien mit Kindern in Ausbildung spüren die Teuerung besonders massiv. Der Schul- bzw. Ausbildungsbeginn ist mit zusätzlichen finanziellen Ausgaben für die jungen Familien verbunden", so die Familienministerin. Jede Familie mit einem Kind oder Jugendlichen in Ausbildung soll daher für September eine zusätzlich Familienbeihilfe inklusive gesamter Geschwisterstaffel, egal ob alle Kinder der Familie über sechs Jahre alt sind, erhalten. Das bedeutet für eine Familien mit vier Kindern im Alter von 2, 9, 11 und 19 Jahren für September fast 500 Euro (494,10 Euro) mehr an Familienbeihilfe.

"Die 13. Familienbeihilfe wird die Familien mit rund 198 Millionen Euro pro Jahr entlasten. Damit würden fast 1,4 Millionen Kinder, Jugendliche und deren Familien profitieren. Gemeinsam mit ihren Eltern profitieren von dieser Maßnahme also knappe vier Millionen Österreicherinnen und Österreicher", so Kdolsky.

Bei der Verdoppelung wird nun außerdem auch die erhöhte Familienbeihilfe von 138,3 Euro monatlich für ein erheblich behindertes Kind ab sechs Jahren berücksichtig. Diese Maßnahme greift sowohl für in Ausbildung stehende als auch voraussichtlich dauern erwerbsunfähige Personen. "Dadurch wollen wir Eltern von behinderten Kindern in ihrer schwierigen Situation zusätzliche Unterstützung zukommen lassen und zumindest eine finanzielle Entlastung ermöglichen", abschließend die Familienministerin.

Der Entwurf sieht ein Inkrafttreten ab dem der Kundmachung folgenden Tag mit einer Anwendung erstmals - auch rückwirkend für September 2008 - vor.

Rückfragen & Kontakt:

Bundesministerium für Gesundheit, Familie und Jugend
Markus Leithner
Pressesprecher
Radetzkystraße 2, 1030 Wien
Tel: +43/1/71100-4306
Fax: +43/1/71100-14305
E-Mail: markus.leithner@bmgfj.gv.at
http://www.bmgfj.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BGF0001