Vilimsky: Trügerische und manipulative Zahlen der Kriminalstatistik!

Viele Opfer bringen Delikte gar nicht mehr zur Anzeige, weil es immer weniger und völlig überlastete Polizisten gibt

Wien (OTS) - Der Grund, warum die Anzeigenstatistik formell zurückgeht, liegt zu einem Gutteil in dem Umstand begründet, dass aus Resignation vieler Opfer immer weniger Delikte zur Anzeige gebracht werden. Viel zu wenig Polizisten, immer weniger Wachzimmer sowie das Wissen, dass die Exekutive völlig überlastet sei, führt dazu, dass die meisten Opfer von Delikten eine Anzeige nur mehr dann machen, wenn sie diese unbedingt für ihre Versicherung benötigen, aber sonst im Regelfall nicht. Dies stellt heute FPÖ-Sicherheitssprecher, Generalsekretär NRAbg. Harald Vilimsky fest. ****

Dazu komme eine Zählmethode der Kriminalitätsstatistik, die mit statistischer Trickserei die Delikte nach unten frisiert. Was frühere noch mehrere Delikte waren, gilt heute als ein einziges Seriendelikt. Kein Wunder also, dass auch über diesen Weg die Statistik geschönt werden könne. Wenn die neue Innenministerin diesen Umständen auf den Leim gehe und sich damit brüste, dass die Kriminalität rückläufig sei, dann sei sie eine Fehlbesetzung ersten Ranges, so Vilimsky.

Die FPÖ beharrt auf einer deutlichen Erhöhung von Planstellen im Sicherheitswachebereich sowie statistischer Ehrlichkeit bei der Kriminalitätsstatistik. Die Augen vor der explodierenden Kleinkriminalität zu verschließen und sich zu freuen, weil es weniger Anzeigen gibt, was nur darauf zurückzuführen ist, dass es immer weniger und völlig überlastete Polizisten gibt, ist an Scheinheiligkeit nicht zu überbieten, so Vilimsky. (Schluß)

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