- 10.08.2008, 11:52:48
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Vilimsky: Trügerische und manipulative Zahlen der Kriminalstatistik!
Viele Opfer bringen Delikte gar nicht mehr zur Anzeige, weil es immer weniger und völlig überlastete Polizisten gibt
Wien (OTS) - Der Grund, warum die Anzeigenstatistik formell
zurückgeht, liegt zu einem Gutteil in dem Umstand begründet, dass aus
Resignation vieler Opfer immer weniger Delikte zur Anzeige gebracht
werden. Viel zu wenig Polizisten, immer weniger Wachzimmer sowie das
Wissen, dass die Exekutive völlig überlastet sei, führt dazu, dass
die meisten Opfer von Delikten eine Anzeige nur mehr dann machen,
wenn sie diese unbedingt für ihre Versicherung benötigen, aber sonst
im Regelfall nicht. Dies stellt heute FPÖ-Sicherheitssprecher,
Generalsekretär NRAbg. Harald Vilimsky fest. ****
Dazu komme eine Zählmethode der Kriminalitätsstatistik, die mit
statistischer Trickserei die Delikte nach unten frisiert. Was frühere
noch mehrere Delikte waren, gilt heute als ein einziges Seriendelikt.
Kein Wunder also, dass auch über diesen Weg die Statistik geschönt
werden könne. Wenn die neue Innenministerin diesen Umständen auf den
Leim gehe und sich damit brüste, dass die Kriminalität rückläufig
sei, dann sei sie eine Fehlbesetzung ersten Ranges, so Vilimsky.
Die FPÖ beharrt auf einer deutlichen Erhöhung von Planstellen im
Sicherheitswachebereich sowie statistischer Ehrlichkeit bei der
Kriminalitätsstatistik. Die Augen vor der explodierenden
Kleinkriminalität zu verschließen und sich zu freuen, weil es weniger
Anzeigen gibt, was nur darauf zurückzuführen ist, dass es immer
weniger und völlig überlastete Polizisten gibt, ist an
Scheinheiligkeit nicht zu überbieten, so Vilimsky. (Schluß)
Rückfragehinweis:
FPÖ
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