• 05.08.2008, 11:10:32
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Kopietz zum Hiroshima-Tag: "Dieser schwarze Tag der Menschheitsgeschichte darf nicht vergessen werden"

Erklärgung des Wiener SPÖ-Landesparteisekretärs zum Hiroshima-Tag am 6. August im Wortlaut

Wien (SPW) - Zum 63. Mal jährt sich heuer der Tag der Atomangriffe
auf Hiroshima und Nagasaki. Anlässlich des morgigen Gedenktages für
die Opfer dieser schrecklichen Tragödie, richtet der Wiener
SPÖ-Landesparteisekretär LAbg. Harry Kopietz eine schriftliche
Solitaritätsbekundung an die TeilnehmerInnen des Hiroshima-Tages.****

"Am 6. und 9. August 1945 kamen bei den Atombomben-Abwürfen über den
japanischen Städten Hiroshima und Nagasaki hunderttausende Menschen
ums Leben. Viele starben unmittelbar durch die Angriffe, viele in den
darauffolgenden Tagen und viele leiden noch jetzt, über 60 Jahre nach
diesen schrecklichen Ereignissen an den verheerenden Spätfolgen der
atomaren Verstrahlung.

Gerade in der heutigen Zeit der atomaren Aufrüstung vieler Staaten
darf dieser schwarze Tag der Menschheitsgeschichte nicht in
Vergessenheit geraten. Als ob die Atomabwürfe auf Hiroshima und
Nagasaki, das beispiellose Leid, das diese beiden Augusttage über
hunderttausende Menschen gebracht haben und die Paranoia des Kalten
Krieges niemals stattgefunden hätten, rüsten immer mehr Staaten
atomar auf. Der Besitz von Atomwaffen wird zu einem gängigen
Instrument der Macht- und Druckausübung. Es scheint als hätte die
Menschheit nichts aus der Tragödie der Augusttage im Jahre 1945
gelernt. Die Abschaffung aller Nuklear- und Massenvernichtungswaffen
muss das Ziel sein.

Angesichts dieser weltweit bedenklichen Entwicklung werden wir
Sozialdemokraten und Sozialdemokratinnen nicht müde zu betonen, dass
die Ausübung von Druck, die Drohung mit atomaren Schlägen und Krieg
niemals als politisches Mittel gesehen werden darf. Hiroshima und
Nagasaki dürfen nicht in Vergessenheit geraten und müssen uns als
schreckliches Mahnmal der Folgen von Krieg und Atomwaffen im
Bewusstsein verbleiben. Wenn wir nicht aus der Geschichte lernen,
werden schreckliche Fehler immer und immer wieder wiederholt werden.
Noch nie hat Krieg zu etwas anderem geführt als Unheil,
unverstellbarem Leid und Tod!" (Schluss) sv

Rückfragehinweis:
Pressedienst der SPÖ-Wien
Tel.: ++43/ 01/ 53 427-222
mailto:[email protected]
http://www.wien.spoe.at

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