• 04.08.2008, 14:48:09
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SP-Wutzlhofer: Wiener Kinderbetreuungseinrichtungen österreichweit Spitze

Neuerliche Kritik von VP-Cortolezis-Schlager zurückgewiesen - ÖVP soll sich mit Vorschule endlich seriös auseinandersetzen

Wien (SPW-K) - "Wien wendet mit 300 Millionen Euro jährlich den
von allen Bundesländern höchsten Betrag zur Sicherung der
Frühförderung von Kindern in den Kindergärten auf. Die Stadt weist,
wie auch heute wieder zwei unabhängige Tageszeitungen festgestellt
haben, in Summe das qualitativ beste Angebot auf, bietet deshalb von
allen Bundesländern den höchsten Grad an Vereinbarkeit zwischen Beruf
und Familie. Nur rund 30 Prozent der Eltern bezahlt für den Besuch
der Ganztages-Kindergärten der Stadt Wien den vollen, rund 40 Prozent
einen jeweils abgestuften ermäßigten Beitrag und für 30 Prozent ist
der Kindergartenbesuch beitragsfrei. Mit dieser sozialen Staffelung
wird allem den finanziell Schwächeren, also jenen, die dies brauchen,
spürbar unter die Arme gegriffen", wies Montag der Jugendsprecher der
Wiener SPÖ, Gemeinderat Jürgen Wutzlhofer, die neuerliche Kritik von
VP-Stadträtin Cortolezis-Schlager an der Stadt Wien und speziell an
Bürgermeister Häupl geübte Kritik zurück.

Wutzlhofer wies zudem einmal mehr darauf hin, dass Wien von allen
Bundesländern die höchste Zahl an Kinderbetreuungsplätzen insgesamt,
die geringste Zahl an Schließtagen sowie die deutlich längsten
Öffnungszeiten aufweise. "Die Leistungen Wiens mit anderen
Bundesländern etwa mit Niederösterreich, in negativer Form zu
vergleichen, ist deshalb mehr als hinkend, vor allem wenn man die
Zahl der Ganztageskinderbesucher in Wien mit jener in
Niederösterreich vergleicht. Während in Wien anteilsmäßig rund 70
Prozent der Kinder ganztätig betreut werden, sind es in allen anderen
Bundesländern im Schnitt nur 45, in Niederösterreich gar nur 39
Prozent. Kollegin Cortolezis-Schlager vergleicht also immer Äpfel mit
Birnen", hob Wutzlhofer hervor.

Statt sich unentwegt in verbaler Kraftmeierei zu üben wäre die ÖVP
gut beraten, sich erstens dafür einzusetzen, dass auch in den anderen
Bundesländern das umfassende und qualitativ ausgezeichnete Niveau
Wiens erreicht wird, und zweitens, sich endlich seriös mit dem von
Bürgermeister Häupl gemachten und von namhaften Bildungsexperten
unterstützten Vorschlag nach Einführung einer einjährigen
verpflichtenden Vorschule für die 5-Jährigen auseinanderzusetzen und
damit ihre diesbezügliche Blockadepolitik zu beenden. Die
verpflichtende Vorschule wäre, selbstverständlich teilweise versehen
mit Elementen der Kindergartenpädagogik, gerade in diesem Alter die
beste Form der Frühförderung", schloss Wutzlhofer. (Schluss)

Rückfragehinweis:
SPÖ Klub Rathaus, Presse
Franz Schäfer
Tel.: (01) 4000-81923
Fax: (01) 4000-99-81923
mailto:franz.schaefer@spw.at

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