• 30.07.2008, 11:21:25
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LIF: Rudi Vouk wird Spitzenkandidat in Kärnten und Verfassungssprecher

Schmidt: "Er wird im Parlament Anwalt all jener sein, die keine Stimme haben"

Wien (OTS) - LIF-Bundessprecher Alexander Zach und die liberale
Spitzenkandidatin Heide Schmidt präsentierten heute mit Rudolf Vouk
den LIF-Spitzenkandidaten für Kärnten. Der bekannte Kärntner Slowene
wird künftig auch Verfassungssprecher der Liberalen sein. Für
bundesweites Aufsehen sorgte der profilierte Anwalt durch seinen
couragierten Einsatz für die Rechte der slowenischen Minderheit in
Kärnten. Im Zuge der Kandidatur wird es auch wie bereits in den 90er
Jahren ein Bündnis mit der Partei der Kärntner Slowenen "Enotna
lista/Einheitsliste" geben, die aktiv den Wahlkampf des LIF
unterstützt.

"Ich habe mich vor allem deshalb entschlossen für den Nationalrat
zu kandidieren, um neben meiner anwaltlichen Tätigkeit künftig auch
aktiv an den gesetzlichen Grundlagen für einen besseren Schutz von
Minderheiten mitzuwirken", erklärte der neue LIF-Verfassungssprecher.

Durch seinen unermüdlichen Einsatz für die Rechte der Kärntner
Slowenen und für die Umsetzung von rechtmäßigen Entscheidungen der
österreichischen Judikatur hat sich Rudolf Vouk in den letzten 10
Jahren als überzeugter Verfechter des Rechtsstaates etabliert. Mit
seiner Kandidatur für das Liberale Forum will er dieses
rechtsstaatliche Bewusstsein jetzt auch in die Bundespolitik
einbringen.

"Rudi Vouk wird im Parlament Anwalt all jener sein, die keine
Stimme haben", erklärte LIF-Spitzenkandidatin Heide Schmidt. Jeder
könne in die Lage kommen, in einem Lebensbereich zu einer Minderheit
zu gehören und hier sei es Aufgabe der Liberalen dafür zu sorgen,
dass der Rechtsstaat funktioniere. Gerade im Bereich der Durchsetzung
des VfGH-Erkenntnis zu den Ortstafeln in Kärnten, aber auch im Asyl-
und Fremdenrecht ist eine starke liberale Stimme notwendiger denn je.
"Wir Liberale wollen Verantwortung übernehmen, damit
Rechtsstaatlichkeit wieder in den Mittelpunkt der Politik rückt. Dazu
sind neue Optionen nach der Wahl abseits einer Großen Koalition und
der Todsünde einer blau/orangen Regierungsbeteiligung notwendig", so
LIF-Bundessprecher Alexander Zach, der die Bereitschaft der
Liberalen, künftig auch Regierungsverantwortung übernommen zu wollen,
wiederholte.

Rückfragehinweis:
LIF. Die Liberalen
Tel: 0676/972 43 45

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