Termin-Aviso "Salzburger Sommergespräche 2008 - "Demografischer Wandel und die Sandwich-Generation" am 2.August in Salzburg

Buchinger, Spidla, Marin und Hostasch diskutieren auf Schloss Leopoldskron

Wien (BMSK) - Auf Einladung von Sozialminister Erwin Buchinger, Landeshauptfrau Frau Gabi Burgstaller und Salzburg Global Seminar diskutieren im Rahmen der "Salzburger Sommergespräche zum Sozialen Europa 2008" neben dem EU-Kommissar für Beschäftigung, soziale Angelegenheiten und Chancengleicheit, Vladimir Spidla, die Vorsitzende der Sachverständigengruppe der Europäischen Kommission für Fragen der Demografie, Bundesministerin a.D. Lore Hostasch sowie europäische Ministerkolleginnen und -kollegen aus Deutschland, Frankreich, und der Slowakei gemeinsam mit wichtigen AkteurInnen der Salzburger Sozialpolitik. Prof. Bernd Marin Leiter des Europäischen Zentrums für Wohlfahrtspolitik und Sozialforschung, wird im Rahmen der Sommergespräche ein Impulsreferat halten. ****

Thema der Gespräche am 2. August 2008 auf Schloss Leopoldskron ist die Solidarität zwischen den Generationen und die Frage was der demografische Wandel für die 35- bis 65-Jährigen bedeutet.

Die aktuelle demografische Entwicklung in Europa stellt alle Bürgerinnen und Bürger, aber auch die politischen Entscheidungsträger von kommunaler bis hin zu europäischer Ebene vor Herausforderungen unterschiedlichster Art. Schließlich handelt es sich dabei nicht nur um Verschiebungen in der Bevölkerungspyramide, sondern auch um Veränderungen in der Beziehung zwischen den einzelnen Generationen.Das damit in Verbindung stehende Thema der "intergenerationellen Solidarität" wird zumeist unter dem Gesichtspunkt des Verhältnisses der jungen zur älteren Generation und umgekehrt diskutiert.

Die "Salzburger Sommergespräche zum Sozialen Europa 2008" sind daher bewusst der Situation der so genannten "Sandwich-Generation" gewidmet.

Diese Generation der heute 35- bis 65-Jährigen muss neben ihren eigenen beruflichen Verpflichtungen oft mehrfache Betreuungsverpflichtungen erfüllen, nämlich sowohl ihren Kindern als auch der älteren Generation gegenüber. Gleichzeitig sehen sich die betroffenen Personen hohen beruflichen Erwartungen gegenüber und sollen auch noch für die eigene Alterssicherung entsprechend vorsorgen. Zusätzlich dazu leistet gerade die "Sandwich-Generation" ein besonders großes Maß an Freiwilligenarbeit. Freiwilliges Engagement sowie aktives Altern sind ein besonderer Beitrag der Sandwich-Generation zur intergenerationellen Solidarität.

Die Salzburger Sommergespräche 2008 sollen die Möglichkeit bieten, einen offenen und informativen Diskurs mit den Bürgerinnen und Bürgern zu führen und europäische Inhalte mit den aktuellen Herausforderungen aus regionaler Sicht zusammenzubringen.

Vor diesem Hintergrund können unter anderem folgende Fragen diskutiert werden:

  • Welche Rahmenbedingungen müssen für eine Vereinbarkeit von Beruf und Betreuungsverpflichtungen (z.B. gegenüber Kindern, pflegebedürftigen oder behinderten Familienmitgliedern etc.) gegeben sein?
  • Welchen Einfluss hat Solidarität zwischen den Generationen auf formale / informelle Pflege?
  • Welche Bedeutung hat generationenübergreifende Solidarität in unterschiedlichen Einkommensschichten?
  • Welchen Beitrag leistet die "Sandwich-Generation" zur Generationensolidarität z.B. anhand von Freiwilligenarbeit? Welche Rolle spielen die Zivilgesellschaft und andere sozialpolitische Akteure im Bereich der Freiwilligenpolitik?
  • Wie sieht die Rollenverteilung zwischen den Geschlechtern etwa bei Betreuungsverpflichtungen oder im Bereich der Freiwilligentätigkeit aus?

Die Veranstaltung ist medienöffentlich. Eine Anmeldung ist allerdings erforderlich. Anmeldeadresse: veronika.muskovich@bmsk.gv.at

"Salzburger Sommergespräche zum Sozialen Europa 2008"
Datum: 2.August 2008
Uhrzeit: 10.00 Uhr
Ort: Salzburg Global Seminar, Schloss Leopoldskron Leopoldskronstraße 56-58
5020 Salzburg

Die VertreterInnen der Medien sind zu dieser Veranstaltung herzlich eingeladen.

Rückfragen & Kontakt:

Bundesministerium für Soziales und Konsumentenschutz
Dr. Gisela Kirchler-Lidy
Pressesprecherin des Sozialministers
Tel. (01) 71100-2249
gisela.kirchler@bmsk.gv.at
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