• 29.07.2008, 10:35:00
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Termin-Aviso "Salzburger Sommergespräche 2008 - "Demografischer Wandel und die Sandwich-Generation" am 2.August in Salzburg

Buchinger, Spidla, Marin und Hostasch diskutieren auf Schloss Leopoldskron

Wien (BMSK) - Auf Einladung von Sozialminister Erwin Buchinger,
Landeshauptfrau Frau Gabi Burgstaller und Salzburg Global Seminar
diskutieren im Rahmen der "Salzburger Sommergespräche zum Sozialen
Europa 2008" neben dem EU-Kommissar für Beschäftigung, soziale
Angelegenheiten und Chancengleicheit, Vladimir Spidla, die
Vorsitzende der Sachverständigengruppe der Europäischen Kommission
für Fragen der Demografie, Bundesministerin a.D. Lore Hostasch sowie
europäische Ministerkolleginnen und -kollegen aus Deutschland,
Frankreich, und der Slowakei gemeinsam mit wichtigen AkteurInnen der
Salzburger Sozialpolitik. Prof. Bernd Marin Leiter des Europäischen
Zentrums für Wohlfahrtspolitik und Sozialforschung, wird im Rahmen
der Sommergespräche ein Impulsreferat halten. ****

Thema der Gespräche am 2. August 2008 auf Schloss Leopoldskron ist
die Solidarität zwischen den Generationen und die Frage was der
demografische Wandel für die 35- bis 65-Jährigen bedeutet.

Die aktuelle demografische Entwicklung in Europa stellt alle
Bürgerinnen und Bürger, aber auch die politischen Entscheidungsträger
von kommunaler bis hin zu europäischer Ebene vor Herausforderungen
unterschiedlichster Art. Schließlich handelt es sich dabei nicht nur
um Verschiebungen in der Bevölkerungspyramide, sondern auch um
Veränderungen in der Beziehung zwischen den einzelnen
Generationen.Das damit in Verbindung stehende Thema der
"intergenerationellen Solidarität" wird zumeist unter dem
Gesichtspunkt des Verhältnisses der jungen zur älteren Generation und
umgekehrt diskutiert.

Die "Salzburger Sommergespräche zum Sozialen Europa 2008" sind daher
bewusst der Situation der so genannten "Sandwich-Generation"
gewidmet.

Diese Generation der heute 35- bis 65-Jährigen muss neben ihren
eigenen beruflichen Verpflichtungen oft mehrfache
Betreuungsverpflichtungen erfüllen, nämlich sowohl ihren Kindern als
auch der älteren Generation gegenüber. Gleichzeitig sehen sich die
betroffenen Personen hohen beruflichen Erwartungen gegenüber und
sollen auch noch für die eigene Alterssicherung entsprechend
vorsorgen. Zusätzlich dazu leistet gerade die "Sandwich-Generation"
ein besonders großes Maß an Freiwilligenarbeit. Freiwilliges
Engagement sowie aktives Altern sind ein besonderer Beitrag der
Sandwich-Generation zur intergenerationellen Solidarität.

Die Salzburger Sommergespräche 2008 sollen die Möglichkeit bieten,
einen offenen und informativen Diskurs mit den Bürgerinnen und
Bürgern zu führen und europäische Inhalte mit den aktuellen
Herausforderungen aus regionaler Sicht zusammenzubringen.

Vor diesem Hintergrund können unter anderem folgende Fragen
diskutiert werden:

- Welche Rahmenbedingungen müssen für eine Vereinbarkeit von Beruf
und Betreuungsverpflichtungen (z.B. gegenüber Kindern,
pflegebedürftigen oder behinderten Familienmitgliedern etc.) gegeben
sein?
- Welchen Einfluss hat Solidarität zwischen den Generationen auf
formale / informelle Pflege?
- Welche Bedeutung hat generationenübergreifende Solidarität in
unterschiedlichen Einkommensschichten?
- Welchen Beitrag leistet die "Sandwich-Generation" zur
Generationensolidarität z.B. anhand von Freiwilligenarbeit? Welche
Rolle spielen die Zivilgesellschaft und andere sozialpolitische
Akteure im Bereich der Freiwilligenpolitik?
- Wie sieht die Rollenverteilung zwischen den Geschlechtern etwa bei
Betreuungsverpflichtungen oder im Bereich der Freiwilligentätigkeit
aus?

Die Veranstaltung ist medienöffentlich. Eine Anmeldung ist allerdings
erforderlich. Anmeldeadresse: [email protected]

"Salzburger Sommergespräche zum Sozialen Europa 2008"
Datum: 2.August 2008
Uhrzeit: 10.00 Uhr
Ort: Salzburg Global Seminar, Schloss Leopoldskron
Leopoldskronstraße 56-58
5020 Salzburg

Die VertreterInnen der Medien sind zu dieser Veranstaltung herzlich
eingeladen.

Rückfragehinweis:

Bundesministerium für Soziales und Konsumentenschutz
   Dr. Gisela Kirchler-Lidy 
   Pressesprecherin des Sozialministers 
   Tel. (01) 71100-2249 
   mailto:[email protected] 
   www.bmsk.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NSO

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