• 25.07.2008, 20:10:45
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Meinl Bank: Jarolim-Kampagne reiner Polit-Aktivismus

"Bewusst falsche Behauptungen unter Schutz der Immunität"

Wien (OTS) - Die Meinl Bank weist die rein politisch und
wahlkampf-motivierte Kampagne von SPÖ-Justzsprecher Hannes Jarolim
gegen die Meinl Bank entschieden zurück. Zum wiederholten Mal
versucht der Abgeordnete Jarolim, diesmal in einem "offenen Brief",
unter dem Schutz der parlamentarischen Immunität mit Unwahrheiten und
Unterstellungen die Verunsicherung von Anlegern für sich zu nutzen.

So entspricht die Behauptung von Dr. Jarolim, dass Anleger, die in
sichere Werte investieren wollten, vor allem durch Meinl-Produkte
geschädigt wurden, nicht den Tatsachen. Hier wird bewusst
verschwiegen, dass der gesamte - vermeintlich sichere - europäische
Immobilienmarkt mehr als die Hälfte an Kurswert verloren hat und dass
etwa auch sogenannte Blue Chips der Wiener Börse in den letzten
Monaten zwei Drittel ihres Wertes eingebüßt haben.

Die Verantwortung für diese Kursverluste, von denen auch MEL
betroffen war, nun primär dem Management oder gar der Meinl Bank
zuzuordnen, ist eine bewusst falsche Darstellung der Tatsachen oder
zeugt, im besten Fall, von einer fundamentalen Unkenntnis der
Sachlage. Diese Unterstellung wäre etwa vergleichbar mit dem Vorwurf,
Dr. Jarolim als langjähriger Rechtsberater der Austrian Airlines sei
mitverantwortlich für den dramatischen Kursverlust der AUA-Aktie.

Die Meinl Bank weist auch darauf hin, dass die Meinl Bank zu
keinem Zeitpunkt eigenes Risiko auf die Anleger von MEL abgewälzt
hat. Auch diese Behauptung von Dr. Jarolim ist bewusst falsch und
kreditschädigend.

Zur Veranlagung der burgenländischen Gemeinde Oberschützen ist den
Medien zu entnehmen, dass es sich bei den Veranlagungsverlusten
keineswegs nur um Veranlagungen in MEL, sondern großteils in andere,
darunter auch österreichische Immobilientitel gehandelt hat.

Völlig verfehlt erscheint schließlich der willkürlich hergestellte
Zusammenhang zwischen MEL und der angeblich von der ÖVP heftig
beworbenen sogenannten "dritten Säulen" im österreichischen
Pensionssystem. Hier wird vollends deutlich, dass es Dr. Jarolim nur
darum geht, die Meinl Bank um jeden Preis im Wahlkampf zu
instrumentalisieren.

Die Vorgangsweise des Justizsprechers der SPÖ gegen die Meinl Bank
dient nach Meinung der Meinl Bank jedenfalls mit Sicherheit nicht
dazu, das Renommee des heimischen Kapitalmarktes zu verbessern, im
Gegenteil, sie führt zu einer weiteren Verunsicherung der Anleger in
einem ohnehin schwierigen Marktumfeld.

Die Meinl Bank appelliert an das Verantwortungsgefühl der
wahlkämpfenden Politiker aller Couleurs, auf politisches Kleingeld
auf Kosten der Reputation eines österreichischen Traditionsbankhauses
und letztlich auch auf Kosten von Anlegern und Investoren zu
verzichten.

Rückfragehinweis:
Meinl Bank AG
[email protected]

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