• 15.07.2008, 14:11:53
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Sporthilfe mit neuer Strategie bis 2012 - BILD

Von links: Anton Schutti, Geschäftsführer Österreichische Sporthilfe; Anja Richter, Turmspringerin; Dr. Reinhold Lopatka, Sportstaatssekretär; Mag. Klaus Malle, Geschäftsführer Accenture Österreich; Nadine Brandl, Synchronschwimmerin

Wien (OTS) - In Zukunft wird die Sporthilfe noch gezielter,
effizienter und bedarfsorientierter, im Einklang mit dem
Entwicklungszyklus der Athleten, fördern - für mehr Erfolg in
Österreichs Sport. Sportstaatssekretär Reinhold Lopatka,
Sporthilfe-Geschäftsführer Anton Schutti und Klaus Malle,
Accenture-Country Manager, präsentierten die Ergebnisse der Studie
und zeigten die neuen Wege der Sporthilfe für die kommenden Jahre
auf.

Unter dem Motto "Fördert die Sporthilfe zeitgemäß?" hat die
Österreichische Sporthilfe mit dem internationalen
Beratungsunternehmen Accenture ihre Kernprozesse einer grundlegenden
Analyse unterworfen und eine Vier-Jahres-Strategie bis 2012
ausgearbeitet. Basis für die Untersuchung bildeten umfangreiche
Analysen über internationale Sport- und Förderorganisationen, den
österreichischen Fundraising-Markt sowie über 40 Interviews mit
Vorstandsmitgliedern, Firmenpartnern, und aktiven und ehemaligen
Spitzensportlerinnen und -sportlern der Österreichischen Sporthilfe.

Sportstaatssekretär Reinhold Lopatka, der auch Geschäftsführender
Präsident der Österreichischen Sporthilfe ist, betonte, dass die
Sporthilfe weiter den Weg der Individuellen Förderung verfolgen wird,
dabei aber einen Fokus auf Angebote abseits des Sports bieten wird.
"Was passiert nach der Karriere ist eine Frage, die zahlreiche aktive
Sportler und Nachwuchstalente beschäftigt. Die Sporthilfe bietet z.B.
mit der WIFI Sporthilfe-Akademie Angebote für die Sportler abseits
der monetären Förderung." Klaus Malle, Country Managing Director
Accenture Österreich, sieht in der hohen Reputation der Sporthilfe
deren großes Plus: "Gezielte Kommunikationsmaßnahmen, wofür die
Sporthilfe steht, können diese Bekanntheit optimieren." Potenzial
sieht das Beratungsunternehmen auch in der Einbindung von
Persönlichkeiten und im Ausbau der Vertriebskraft des Marketings."
Sporthilfe Geschäftsführer Anton Schutti betonte, dass die Ergebnisse
der Studie in die Arbeit der kommenden Jahre einfließen werden.
Bereits begonnene Wege werden fortgesetzt und anhand das
Studienergebnisse ausgebaut und optimiert. "Wir werden auch die
Kommunikation verbessern und haben den ersten Schritt mit der
Herausgabe des Sporthilfe-Magazins sporthilfe.at dahingehend getan."

Entwicklungszyklus der Sportler entscheidend

Im Mittelpunkt der Strategie "Sporthilfe 2012" steht die
Weiterentwicklung der bedarfsgerechten Unterstützung der
Spitzensportler mit dem Ziel, die bedarfsorientierte Förderung in
drei Bereichen weiter zu verstärken, wobei sich diese noch stärker am
Entwicklungszyklus der Sportler orientiert:

1. Ausbau der monetären Förderung - mit Fokus auf kritische 
    Karrierephasen und Berücksichtigung der sportspezifischen 
    Leistungsentwicklung für das Erreichen der Weltspitze.
 2. Ausbau der umfassenden Service- und Beratungsfunktion - in allen 
    Förderangelegenheiten und sportspezifischen Fragestellungen mit 
    Fokus auf die Vorbereitung auf die berufliche Karriere nach der 
    sportlichen Laufbahn
 3. Ausbau der nicht-monetären Förderung - mit Fokus auf Reduktion 
    der Kostenbelastung der geförderten Athleten.

"Die Österreichische Sporthilfe ist eine der finanziellen Säulen,
um unsere Athletinnen und Athleten gerade im Hinblick auf das
'Olympiaprojekt' fit für den Konkurrenzkampf mit über 200 Nationen zu
machen. Während der Olympiade von den Sommerspielen in Athen 2004 bis
Peking 2008 wurden die österreichischen Olympiateilnehmer mit 21.120
Euro aus Sporthilfegeldern gefördert. Die bisherige Bilanz ist
beeindruckend: 10.000 Athleten wurden insgesamt unterstützt, 79
Olympiamedaillen gewonnen! Diesen erfolgreichen Weg gilt es
fortzusetzen. Dazu war es notwendig, die bestehende Arbeit zu
analysieren und notwendige Steuerungsmaßnahmen vorzunehmen und somit
die Strategie der Sporthilfe über die Olympischen Winterspiele 2010
in Vancouver bis zu den Olympischen Sommerspielen 2012 in London
auszuarbeiten", dankte Sportstaatssekretär Dr. Reinhold Lopatka der
Arbeit des Beratungsunternehmens Accenture.

"Wir sehen die Österreichische Sporthilfe als
Dienstleistungsstelle für unsere Spitzensportler. Und weil sich der
Sport und damit die Bedürfnisse ständig weiterentwickeln,
hinterfragen auch wir permanent unsere Methoden und Prozesse", so
Anton Schutti, seit April 2000 Geschäftsführer der Österreichischen
Sporthilfe.

In den vergangenen Jahren hat sich die Sporthilfe von einer reinen
Förder-Institution mehr und mehr zu einer umfassenden Anlaufstelle
für Österreichs Nachwuchs- und Spitzensportler entwickelt. Starke
Programme wie die WIFI Sporthilfe-Akademie, Karriere:Danach, Amadeus,
Sports & Business Circle, Mentoring wurden entwickelt, um den
Athleten schon während und auch nach ihrer aktiven Laufbahn
bestmögliche Unterstützung zu bieten.

"Wir freuen uns, dass wir Accenture als Partner für dieses
wichtige Positionierungsprojekt gewinnen konnten. Die methodische
Kompetenz und die Erfahrung des Accenture-Teams in der Beratung von
Sport-Institutionen, die Affinität zum Spitzensport sowie der
gemeinsame Anspruch Spitzenleistungen zu unterstützen, bildeten eine
ideale Basis für unsere Kooperation. - Die Umsetzung der mit
Accenture entwickelten Vier-Jahres-Strategie wird die Position der
Sporthilfe als erfolgreiche Förderinstitution weiter stärken", so
Anton Schutti, Geschäftsführer der Österreichischen Sporthilfe, über
die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Accenture.

"Unsere Aufgabe war es, das Profil der Österreichischen Sporthilfe
weiter zu schärfen, den optimalen Umgang mit begrenzten Fördermitteln
aufzuzeigen sowie die Chancen der zunehmenden Kommerzialisierung und
Vermarktung des Sports für österreichische Spitzensportlerinnen und
-sportler zu identifizieren", ergänzt Klaus Malle, Country Managing
Director von Accenture Österreich.

Mit dabei bei der Präsentation waren auch die Turmspringerin Anja
Richter und die Synchronschwimmerin Nadine Brandl. Beide werden
Österreich bei den Olympischen Spielen vertreten - und stehen
symbolisch für zwei Athletengenerationen. Anja Richter:"Die
Sporthilfe hat mich über die gesamte Zeit meiner sportlichen Laufbahn
gefördert. Jetzt, gegen Ende meiner aktiven Zeit ist die Sporthilfe
wieder ein wichtiger Partner. Mit Weiterbildungs- Angeboten wie der
WIFI Sporthilfe-Akademie hat die Sporthilfe auch mehrere
Möglichkeiten." Nadine Brandl: "Ich stehe noch am Beginn meiner
sportlichen Laufbahn - die Sporthilfe ist für mich wichtige
Anlaufstation und vielmehr als reine finanzielle Förderstelle.
Karriereplanung und Weiterbildungsmaßnahmen sind für mich überaus
interessant - und über die Sporthilfe-Programme auch während der
aktiven Laufbahn möglich."

Sporthilfe - Fakten

Mission und Aufgabe der Österreichischen Sporthilfe als
gemeinnütziger Verein ist es, österreichische AthletInnen - ohne
staatliche Mittel - ideell und materiell bestmöglich auf ihrem Weg in
die Weltspitze zu unterstützen - für mehr Erfolg für Österreichs
Sport. Gleichzeitig übernimmt die Österreichische Sporthilfe soziale
Verantwortung, fördert die Nachhaltigkeit im österreichischen Sport
und vermittelt die Werte des Sports wie Leistung, Fairplay und
Miteinander - nachhaltige Prinzipien, deren Beachtung für Sport und
Gesellschaft gleichermaßen wichtig ist.

Generalpartner der Österreichischen Sporthilfe sind seit 1985 die
Österreichischen Lotterien.

* als gemeinnütziger Verein gegründet * 10.000 geförderte Sportler *
79 Olympiamedaillen

Über Accenture

Accenture ist ein weltweit agierender Managementberatungs-,
Technologie- und Outsourcing-Dienstleister. Mit dem Ziel,
Innovationen umzusetzen, hilft das Unternehmen seinen Kunden durch
die gemeinsame Arbeit, leistungsfähiger zu werden. Umfangreiches
Branchenwissen, Geschäftsprozess-Know-how, internationale Teams und
hohe Umsetzungskompetenz versetzen Accenture in die Lage, die
richtigen Mitarbeiter, Fähigkeiten und Technologien bereit zu
stellen, um so die Leistung seiner Kunden zu verbessern. Mit rund
178.000 Mitarbeitern in 49 Ländern erwirtschaftete das Unternehmen im
vergangenen Fiskaljahr (zum 31. August 2007) einen Nettoumsatz von
19,7 Milliarden US-Dollar. Mehr Informationen unter www.accenture.at.

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM/Original Bild
Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at .

Rückfragehinweis:
Sandra Bauer
Marketing & Communications
Börsegebäude, Schottenring 16, A-1010 Wien
Tel.: +43 676 8720 33048
mailto:[email protected]

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