- 13.07.2008, 10:50:01
- /
- OTS0015 OTW0015
Fekter: Asylanträge im ersten Halbjahr 2008 deutlich rückläufig
Konsequente Fremdenpolitik bringt klare Ergebnisse - Rückgang von über 6 Prozent
Wien (OTS) - "Die Zahl der Asylanträge ist weiterhin deutlich
rückläufig. Nachdem in den letzten beiden Jahren bereits eine
Halbierung der Asylanträge verzeichnet werden konnte, ist die Zahl im
ersten Halbjahr 2008 um weitere 6,4 Prozent gesunken", so
Innenministerin Dr. Maria Fekter zu den Entwicklungen im Asylbereich
des ersten Halbjahres. Im Vergleich zum Juni des Vorjahres ist sogar
ein Rückgang von 13,25 Prozent zu verzeichnen.
Im ersten Halbjahr 2007 wurden 7.709 Asylanträge in Österreich
gestellt, im ersten Halbjahr 2008 waren es 5.344. Das bedeutet einen
Rückgang von 6,39 Prozent. Im Juni 2007 wurden 928 Asylanträge
verzeichnet. Mit 805 Anträgen im Juni dieses Jahres bedeutet dies
einen Rückgang von 13,25 Prozent.
Wesentlich ist für die Innenministerin, dass Asylverfahren so
rasch als möglich abgeschlossen werden, damit auch schnellstmöglich
Klarheit herrscht ob tatsächlich ein Asylgrund gegeben ist oder
nicht. Seit Anfang des Jahres konnten die offenen Verfahren um 2.944
verringert werden. "Der Abbau der Rückstände muss konsequent
weitergehen. Ich erwarte auch durch den Asylgerichtshof, der seit 1.
Juli tätig ist, eine weitere Beschleunigung", so Fekter.
Wie auch im Bereich der Sicherheit hat es auch im Asylbereich die
Befürchtungen gegeben, dass es zu einem Anstieg auf Grund der
Erweiterung des Schengen-Raumes kommen werde. Diese Befürchtungen
haben sich nicht bewahrheitet. "Sowohl im Bereich der Kriminalität
als auch bei den Asylanträgen können wir deutliche Rückgänge
verzeichnen. Das Sicherheitskonzept funktioniert. Die Umstellung von
Grenzbalkenkontrollen auf Grenzraumkontrollen hat sowohl in
Gesamt-Österreich, als auch in den Grenzregionen zu einem deutlichen
Kriminalitätsrückgang geführt. Der Rückgang der Asylanträge hat zu
einem großen Teil mit der konsequenten Fremdenpolitik Österreichs zu
tun, die auch künftig erforderlich ist", so die Innenministerin.
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Inneres
Pressesprecherin der Frau Bundesminister
Iris Müller-Guttenbrunn
Tel.: 01/53126-2020
mailto:iris.mueller-guttenbrunn@bmi.gv.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NIN