Eine "Krone" für das Knie

"Zahnkrone fürs Knie" / Prothesen-Einsatz wird verzögert

Wien (OTS) - Eine völlig neue Entwicklung in der Versorgung von defekten Kniegelenken kommt seit kurzem am Orthopädischen Spital Speising in Wien, einem Spital der Vinzenz Gruppe, zum Einsatz:
Anstatt Patienten mit einer Prothese zu versorgen, wird das defekte Kniegelenk einfach mit einer Kappe, ähnlich einer Zahnkrone oder Plombe, überdeckt.

Angewandt wird diese Methode etwa bei Knorpelschäden nach Meniskusrissen im Zuge von Sportverletzungen. "Daher kommen auch eher jüngere Patienten für diese Technik in Frage", erläutert Oberarzt Dr. Johannes Gründler, " bei denen eine Prothese eher nicht indiziert ist".

Notwendigkeit für Prothese hinausgezögert

"Ein Protheseneinsatz wird durch diese Methode verzögert oder generell vermieden", so Gründler weiter. Er hat die "Hemicap" - so der Name dieser Metallkappe - vor kurzem als einer der ersten Ärzte in Österreich einem Patienten am Knie eingesetzt. Die Hemicap kann jedoch auch an anderen Gelenken verwendet werden.

Die Operation ist minimalinvasiv und kurz; Patienten können in der Regel das Krankenhaus schon am Folgetag wieder verlassen. Durch diese Behandlung sind sie dann wieder schmerzfrei und können auch wieder sportlich tätig sein.

Das Orthopädische Spital Speising ist eines der wenigen Spitäler in Österreich, in denen diese innovative Therapie angeboten wird.

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