- 10.07.2008, 09:59:45
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Eine "Krone" für das Knie
"Zahnkrone fürs Knie" / Prothesen-Einsatz wird verzögert
Wien (OTS) - Eine völlig neue Entwicklung in der Versorgung von
defekten Kniegelenken kommt seit kurzem am Orthopädischen Spital
Speising in Wien, einem Spital der Vinzenz Gruppe, zum Einsatz:
Anstatt Patienten mit einer Prothese zu versorgen, wird das defekte
Kniegelenk einfach mit einer Kappe, ähnlich einer Zahnkrone oder
Plombe, überdeckt.
Angewandt wird diese Methode etwa bei Knorpelschäden nach
Meniskusrissen im Zuge von Sportverletzungen. "Daher kommen auch eher
jüngere Patienten für diese Technik in Frage", erläutert Oberarzt Dr.
Johannes Gründler, " bei denen eine Prothese eher nicht indiziert
ist".
Notwendigkeit für Prothese hinausgezögert
"Ein Protheseneinsatz wird durch diese Methode verzögert oder
generell vermieden", so Gründler weiter. Er hat die "Hemicap" - so
der Name dieser Metallkappe - vor kurzem als einer der ersten Ärzte
in Österreich einem Patienten am Knie eingesetzt. Die Hemicap kann
jedoch auch an anderen Gelenken verwendet werden.
Die Operation ist minimalinvasiv und kurz; Patienten können in der
Regel das Krankenhaus schon am Folgetag wieder verlassen. Durch diese
Behandlung sind sie dann wieder schmerzfrei und können auch wieder
sportlich tätig sein.
Das Orthopädische Spital Speising ist eines der wenigen Spitäler
in Österreich, in denen diese innovative Therapie angeboten wird.
Rückfragehinweis:
Presse-Anfragen inkl. Fotomaterial:
Dr. Pierre Saffarnia - Orthop. Spital Speising - Public Relations
Tel (01) 801 82 - 416
[email protected] - www.oss.at
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