• 02.07.2008, 14:40:36
  • /
  • OTS0238 OTW0238

AGRANA - Offizielle Eröffnung des Bioethanolwerkes Pischelsdorf - BILD

Offizielle Eröffnung Pischelsdorf durch DI Marihart, DI Karpfinger, Dr. Konrad, BM Dr. Pröll, LR DI Plank (v.l.n.r.)

Wien (OTS) - Das AGRANA-Bioethanolwerk in
Pischelsdorf|Niederösterreich wurde nach Abschluss der mehrwöchigen
Inbetriebnahme-Phase nunmehr offiziell eröffnet. Das Werk deckt die
Beimischungsziele von Bioethanol zum Fahrbenzin in Österreich auf
Basis heimischer Rohstoffe. Bioethanol aus dem Werk Pischelsdorf
erspart der Umwelt, über den gesamten Produktlebenszyklus gerechnet,
380.000 Tonnen CO2-Emissionen jährlich.

Umweltminister Dr. Josef Pröll würdigte bei der Eröffnung das Werk
als einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Klimabilanz
Österreichs, zumal jeder Liter Bioethanol im Vergleich zu Benzin eine
CO2-Einsparung von rund 50% bedeutet. Darüber hinaus produziert das
Werk Pischelsdorf bis zu 190.000 Tonnen des hochwertigen
Eiweißfuttermittels "ActiProt", mit dem Sojafuttermittelimporte aus
Übersee substituiert werden. "Bioethanol aus Österreich macht daher
sowohl ökologisch als auch volkswirtschaftlich absolut Sinn", so
Pröll anlässlich der Eröffnungsfeier, an der auch DI Ernst
Karpfinger, als Präsident der österreichischen Rübenbauern, den
Miteigentümern des Werkes, Dr. Christian Konrad,
Raiffeisengeneralanwalt und Aufsichtsratsvorsitzender der AGRANA, Dr.
Erwin Hameseder, Raiffeisenlandesbank-Generaldirektor und AGRANA
Aufsichtsratsmitglied, Landesrat DI Josef Plank und der Präsident der
Landwirtschaftskammer Niederösterreich und Nationalratsabgeordnete,
Ing. Hermann Schultes, teilnahmen.

Das Werk Pischelsdorf wurde mit einem Investitionsaufwand von rund
125 Mio. EUR errichtet und beschäftigt 69 Mitarbeiter. Bei einer
Maximalkapazität von bis zu 240.000 m3 Bioethanol werden bis zu
620.000 Tonnen Rohstoffe, vorwiegend Weizen, Mais und
Zuckerrübendicksaft verarbeitet. Der maximale Rohstoffverbrauch liegt
unter der durchschnittlichen Getreide-Exportmenge Österreichs.
Pischelsdorf erspart zudem den Import von rund 100.000 Tonnen
Rohöl-Äquivalent und rund 130.000 Tonnen österreichischer
Sojafuttermittelimporte aus Übersee.

AGRANA-Vorstandsvorsitzender Johann Marihart dazu: "Unser Werk in
Pischelsdorf deckt den Rohstoffbedarf im Wesentlichen aus heimischen
Anbauflächen, ein Teil davon sind ehemalige Brachflächen, die
aufgrund der Aufhebung der 10%-Flächenstilllegung durch die
EU-Kommission seit 2008 wieder für den Anbau herangezogen werden
dürfen. Angesichts eines erwarteten EU-Getreideüberschusses von rund
30 Mio. Tonnen ist Bioethanol ein wichtiger Markt."

Diese Presseaussendung ist auf Deutsch und Englisch auf
www.agrana.com abrufbar.

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM/Original Bild
Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at .

Rückfragehinweis:
AGRANA
Ulrike Pichler
Tel.: (++43-1) 211 37/1 2084
mailto: [email protected]

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | AGR

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel