ARBÖ: Nicht ohne ARBÖ-Sicherheitspass in den Urlaub

Schutz im Ausland wichtig wie nie - Wichtige Neuerungen in den Urlaubsländern

Wien (OTS) - Wie der ARBÖ berichtet führt es heuer die meisten Autoreisenden Österreicher nach Kroatien und Deutschland, aber auch Länder wie Slowenien und Italien sind sehr beliebt. "Ein Spar-Trend der Österreicher ist damit erkennbar, denn weitere Reisen sind nicht so beliebt, wie noch vor ein paar Jahren", so ARBÖ-Reiseexperte Thomas Haider. Wo man aber nicht sparen sollte ist die eigene Sicherheit, denn noch nie war Schutz im Ausland so wichtig.

Auffällig oft musste der ARBÖ heuer aus gesundheitlichen Gründen Mitglieder nach Hause fliegen. "Egal ob aus Deutschland, der Türkei, aus Kroatien oder Spanien. Es waren in der Regel immer ältere Menschen, die mit einem eigenen Ambulanz-Jet vom Urlaub nach Hause gebracht werden mussten, weil sie einen Herzinfarkt, Herzinsuffizienz oder einen Schlaganfall erlitten haben", weiß Haider. "Zum Glück hatten sie zuvor den ARBÖ-Sicherheitspass gekauft, so dass ihnen diese Heimholung keinen zusätzlichen Cent gekostet hat. Ab einem bestimmten Alter sollten Menschen grundsätzlich mit einem Sicherheitspass für solche Notfälle vorsorgen".

Wer ARBÖ-Mitglied ist sollte auf den Sicherheitspass nicht vergessen. Er bietet umfangreichen Schutz für die ganze Familie und für das Fahrzeug und ist somit ein unerlässlicher Reisebegleiter. Die Krankenrückholung, Pannenhilfe und Abschleppung im Ausland, sowie die Fahrzeugrückholung sind nur einige der Leistungen des ARBÖ-Sicherheitspasses, der in Österreich, in Europa, den Mittelmeer-Anrainerstaaten, auf den Kanarischen Inseln, Madeira und den Azoren Gültigkeit hat. Er kostet 33,- Euro.

Die wichtigsten Neuerungen in den Urlaubsländern

Für Empörung sorgt die 35 Euro Halbjahresvignette in Slowenien, die seit heute angebracht werden muss. Der ARBÖ hat über den EAC (Europäische Autofahrer Clubs) in Brüssel protestiert und Slowenien nach dem Beispiel Österreichs aufgefordert, eine Zwei-Monats- oder Zehn-Tages-Vignette einzuführen, denn was für andere Länder gilt, das sollte auch für Slowenien gelten.

Alle Kroatien-Reisenden, die mit Kinder unterwegs sind sollten ganz genau aufpassen, da es neue Pass-Bestimmungen gibt. Alle Opas, Omas, Tanten und Onkeln benötigen für die kleinen Mitreisenden unter 18 Jahren nicht nur den Reisepass des Kindes, sondern auch eine Vollmacht. Ohne dieser wird einem die Einreise mit Kind verweigert. Die Vollmacht kann man auch unter www.arboe.at downloaden.

Jeder, der deutsche Städte besuchen will, sollte sich über die Umweltzonen genau erkundigen, denn wenn man in eine Umweltzone einfährt muss man eine spezielle Plakette haben. Der ARBÖ empfiehlt nach der Einreise in Deutschland zu einer Werkstatt der jeweiligen Auto-Marke zu fahren, da oft nur dort die entsprechenden Unterlagen vorliegen, die eine Eingruppierung in die richtige Emissionsklasse und damit die Bestimmung der auszustellenden Umweltplakette erlaubt. Die Zonen gelten derzeit in Berlin, Hannover, Köln, Dortmund, Ilsfeld, Leonberg, Ludwigsburg, Mannheim, Reutlingen, Schwäbisch-Gmünd und Tübingen, weitere Regionen folgen. Infos unter:
http://www.umwelt-plakette.de

Flugreisende aufgepasst: Nach Italien, Griechenland und nach Holland kann man auch mit einem abgelaufenen Reisepass einreisen, der einzige Hacken, man muss mit dem Auto, mit der Bahn oder zu Fuß über die Grenze. Wer in diese Länder fliegt benötigt unbedingt einen gültigen Reisepass, warnt der ARBÖ. "Hat man keinen gültigen Reisepass beim Fliegen, gibt es Probleme", so ARBÖ-Experte Haider.

Wer nach "Bella Italia" fährt sollte sich mit den wichtigsten Bestimmungen vertraut machen, denn nirgendwo in Europa könnten Vergehen so teuer werden, wie in Italien. "Die Strafen in Italien wurden drakonisch erhöht", berichtet Haider. Aufgrund der grenzüberschreitenden Strafverfolgung ab einem Betrag von 70 Euro rechnet der ARBÖ mit mehr Strafen aus dem Ausland. Italien gehört zu den Ländern, die aufgrund dessen die Strafen erheblich hinaufgesetzt haben. Der ARBÖ warnt die Alkohol-Bestimmungen genauestens einzuhalten, denn wer gar mit über 1,5 Promille Alkohol im Blut erwischt wird hat nichts zu lachen: Strafen bis zu 10.000 Euro, drei Jahre Fahrverbot in Italien, eine Gefängnisstrafe und das eigene Fahrzeug wird von den Behörden versteigert - das Geld bekommt der Saat Italien.

Was man tun kann um sich zu schützen: Nicht immer muss eine Anzeige aus dem Ausland gerechtfertigt sein. "Einer der wichtigsten Reisebegleiter in dieser Saison wird ein Rechtsschutz sein, der aufgrund der Strafverfolgung innerhalb der EU bei Verkehrsdelikten ab 70 Euro eine wichtige Rolle übernehmen kann", ist Haider überzeugt. Das ARBÖ-Rechtsschutzpaket bietet eine Deckung von bis zu 120.000 Euro - auch im Ausland - und kostet 60,- Euro.

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