GriffnerHaus baut energieeffizientestes Bürogebäude

Wörrstadt (OTS) - Es ist das wohl energieeffizienteste Bürogebäude der Welt: Die neue Firmenzentrale der juwi-Gruppe, einer der führenden Projektentwickler von Erneuerbare-Energien-Anlagen. Gebaut hat das außergewöhnliche Gebäude mit einer Nutzfläche von über 8.000 m2 der Kärntner Hersteller GriffnerHaus. Das innovative Unternehmen hat sich in einem Wettbewerb gegen zahlreiche renommierte Architekturbüros durchgesetzt und konnte als Generalunternehmer das zukunftsweisende Bauprojekt mit über 10 Millionen Euro Bauvolumen erfolgreich abwickeln. Etwa 2.000 m" Holz kamen bei dem Gebäude, das mehr Energie erzeugt als es verbraucht, zum Einsatz. Es entstand in einer Rekordzeit. Vom Spatenstich bis zur Fertigstellung vergingen nur sechs Monate. Heute wird das Bürogebäude durch Kurt Beck, den Ministerpräsidenten von Rheinland-Pfalz, eingeweiht.

Der im ersten Bauabschnitt aus drei Gebäudeteilen bestehende Bürokomplex bietet Platz für rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Eine modulare Bauweise eröffnet die Möglichkeit, die Mitarbeiterzahl auf rund 600 zu verdoppeln. Auf Grund des starken Wachstums des Unternehmens wird denn auch die Erweiterung des Firmensitzes bald notwendig sein. "In wenigen Jahren werden wir weltweit mehr als 1000 Mitarbeiter beschäftigen", betonen die juwi-Vorstände Fred Jung und Matthias Willenbach, die den Projektentwickler von Windkraft-, Solar- und Biomasseanlagen vor 12 Jahren als Zwei-Mann-Betrieb gründeten.

Das exklusive, energieoptimierte Gebäude ist auf insgesamt sieben, versetzten Etagen angelegt. Neben einem Multifunktionssaal mit Restaurant sind auch eine Kindertagesstätte und diverse Freizeiteinrichtungen errichtet worden. Das neue juwi-Gebäude ist nicht nur in ökologisch vorbildlicher Weise aus dem Naturbaustoff Holz errichtet; wie bei allen GriffnerHäusern folgt die gesamte Architektur und Ausstattung des Gebäudes der Philosophie einer Ressourcen sparenden Bauweise. Zunächst sollte das neue Bürogebäude energieoptimiert und unter Verwendung von nachhaltigen Baustoffen errichtet werden - mit diversen Fachplanern entwickelte GriffnerHaus das Konzept jedoch noch weiter und stellte es in einen gesamtökologischen Kontext.

"Bei dem Projekt legen wir nicht nur Wert auf ein überaus angenehmes Arbeitsumfeld, sondern wollen mit dem energieeffizientesten Bürogebäude der Welt auch neue Standards setzen", betonen die Energiepioniere Jung und Willenbacher ihre Ansprüche an den neuen Firmensitz, die GriffnerHaus perfekt realisieren konnte. So wird nicht nur die Strom- und Wasserversorgung aus regenerativen Ressourcen gespeist, genutzt werden auch Abwasser und Abwärme. Die innovative haustechnische Anlage mit Vakuum-Sanitäreinrichtung mit anschließbarer Biogasanlage, Photovoltaikinstallation und Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung verfolgt ein klares Ressourcen schonendes Gesamtkonzept. So kann die neue juwi-Zentrale - laut dem technischen Leiter von GriffnerHaus Hellfried Gugel - mit einer sensationellen Energiebilanz aufwarten:
"Das Haus kann mehr Energie erzeugen als es verbraucht." Die ökonomischen Vorteile, die sich daraus ergeben sind enorm. "Mit diesen Maßnahmen werden wir unsere Energiekosten drastisch minimieren", betont juwi-Vorstand Willenbacher. Ziel ist es, nicht mehr als 200.000 Kilowattstunden im Jahr für Strom, Wärme und Kühlung zu verbrauchen. In Euro heißt das: Die Nebenkosten für Energie liegen im Jahr bei rund zwei Euro pro Quadratmeter (qm). Zum Vergleich:
Besitzer eines Einfamilienhauses müssen heute mit Energiekosten von etwa 20 Euro pro qm im Jahr rechnen. Das neue juwi-Gebäude ist also bei den Energiekosten um den Faktor 10 günstiger als ein heutiges "Standardhaus".

Bei der Realisierung dieser hervorragenden Energiebilanz kam GriffnerHaus die Erfahrung als Hausanbieter zugute. "Das jahrzehntelange Know-how im traditionellen Einfamilienhausbereich ist bei gewerblichen Projekten ein Vorsprung gegenüber den Mitbewerbern. Hinzu kommt, dass Architekturkompetenz und Fertigung aus einer Hand, gepaart mit der ausschließlichen Nutzung nachhaltiger Baustoffe im Projektgeschäft bisher nicht angeboten wird", so Thomas Lenzinger, Vorstandsvorsitzender von GriffnerHaus. Mit der Bündelung dieser Kompetenzen hat GriffnerHaus einmal mehr eine Vorreiterrolle übernommen, die in der Branche für großes Aufsehen sorgt. Und schon jetzt zeichnen sich Folgeaufträge ab.

"Wir haben unsere strategische Ausrichtung erweitert: Neben unserem traditionellen Schwerpunkt im Einfamilienhausbau setzen wir uns stärker im gewerblichen Bereich ein", erklärt Thomas Lenzinger, Vorstandsvorsitzender von GriffnerHaus. "Das Projekt juwi macht deutlich, dass diese Strategie die Richtige ist," so Lenzinger weiter. Mit dem Bau des neuen Bürogebäudes betritt GriffnerHaus aber keineswegs ungewohntes Terrain: In den letzten Jahren wurden bereits Officebauten errichtet, darunter auch das eigene Bürogebäude der Zentrale in Kärnten sowie mehrere Gebäude in Irland.

Hintergrund-Informationen

GriffnerHaus

Die GriffnerHaus AG aus Griffen in Kärnten hat sich als einer der führenden Hersteller ökologischer Designfertighäuser etabliert. Das Unternehmen ist zudem zum Gesamtanbieter im Schlüsselfertig-Segment geworden: Mit dem Fokus auf Serviceleistungen rund um den privaten Hausbau werden etwa Lichtplanung, Maßmöbel oder Gartenplanung angeboten. Das jahrzehntelange Know-how im traditionellen Einfamilienhausbereich wird nun auch verstärkt bei gewerblichen Projekten eingebracht. Architekturkompetenz und Fertigung aus einer Hand, gepaart mit der ausschließlichen Nutzung nachhaltiger Baustoffe zeichnen GriffnerHaus aus.

juwi-Gruppe

Die juwi-Gruppe zählt mit einem Jahresumsatz von rund 400 Millionen Euro zu den führenden Unternehmen im Bereich erneuerbare Energien. Neben Photovoltaik und Biomasse ist die Windenergie das stärkste Standbein. Mit über 350 Mitarbeitern weltweit deckt juwi die gesamt Wertschöpfungskette ab - von der Planung und Projektierung über die Finanzierung und Realisierung bis hin zur kaufmännischen und technischen Betriebsführung.

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