- 01.07.2008, 09:29:15
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ÖAMTC: Die Gelben Engel starten in einen heißen Sommer - 2,5 Millionen Österreicher mit Schutzbrief abgesichert
Über 800 Schutzbrief-Rückholungen von im Urlaub Erkrankten oder Verletzten im Sommer 2007, Club ist für den Ernstfall gerüstet
Wien (OTS) - Ein Frühchen aus der Türkei, ein verletzter
Kitesurfer aus Ägypten, ein Verkehrsunfallopfer aus Amsterdam - die
Liste jener Menschen, die in den vergangenen Wochen von den Gelben
Engeln des ÖAMTC nach Hause gebracht wurden, ist jetzt schon lang.
Nachdem aber die Haupturlaubszeit erst vor der Tür steht, sind die
Mitarbeiter der ÖAMTC-Einsatzzentralen für einen heißen Sommer
gerüstet. "50 Prozent aller Rückholungen gab es im Jahr 2007 in den
Sommermonaten. An Spitzentagen bearbeiten wir bis zu 1.000 Anrufe
täglich", sagt Michael Tagunoff, Leiter der
ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe.
Unfälle mit dem Auto, dem Motorrad, Sport- und Freizeitunfälle,
aber auch plötzliche schwere Erkrankungen oder Umweltkatastrophen
erfordern eine rasche Reaktion. So wie in Italien im vergangenen
Jahr: Nach verheerenden Waldbränden holte der ÖAMTC 50 Urlauber mit
Bussen zurück nach Österreich. "Viele Gerettete hatten nichts mehr
außer der Kleidung, die sie trugen. Sie waren geschockt, aber
unverletzt", erinnert sich Tagunoff an die dramatischen Tage vor fast
einem Jahr.
136.291 Hilferufe verzeichneten die Einsatzzentralen des ÖAMTC im
vergangenen Jahr, 27.776 Hilfeleistungen wurden vollbracht. Nicht
immer sind die Einsätze so dramatisch wie jener in Italien. Doch wer
Hilfe braucht, der braucht sie immer rasch: Viele tausend Mietwagen
wurden im Jahr 2007 ebenso schnell organisiert wie Hotelzimmer,
Pannenhilfe oder Abschleppdienst im Ausland. Rund 6.000 defekte
Fahrzeuge wurden aus dem Ausland rückgeholt. Ersatzfahrer brachten
fahrfähige Fahrzeuge heim, auch Krankenhauskosten im Ausland wurden
beglichen. "Es gibt immer noch etliche private Ärzte und
Krankenhäuser im europäischen Ausland, die die E-Card nicht
akzeptieren", weiß der ÖAMTC-Experte.
Weltweit sind durch die internationale Vernetzung des ÖAMTC 200
Schwesterclubs für österreichische Urlauber im Einsatz. "In den 16
europäischen Notrufstationen sind über 250 deutschsprachige
Mitarbeiter mit Erfahrung im Umgang mit den Behörden des Landes rund
um die Uhr erreichbar. Sie geben Verhaltensregeln im Schadensfall und
gewährleisten aufgrund ihres umfassenden Wissens individuelle Hilfe
im jeweiligen Land", sagt Tagunoff. Heute sind über eine Million
Menschen in Österreich Schutzbriefinhaber. Gemeinsam mit Partnern und
Kindern bis 19 Jahre bietet der ÖAMTC damit 2,5 Millionen
Österreichern Schutz.
Der ÖAMTC-Schutzbrief bedeutet Soforthilfe in Österreich und in
allen Reiseländern in Europa, auf allen Mittelmeerinseln und in allen
Mittelmeerländern, auf den Kanaren, den Azoren und auf Madeira. Ganz
gleich, ob man mit dem eigenen Auto, mit Bus, Bahn, Schiff oder
Flugzeug unterwegs ist. Mehr Informationen zum Thema
ÖAMTC-Schutzbrief sowie Weltreisekrankenschutz findet man unter
www.oeamtc.at/schutzbrief.
Rückfragehinweis:
ÖAMTC-Öffentlichkeitsarbeit
Dagmar Halwachs
Tel.: +43 (0) 1 711 99-1218
mailto:[email protected]
http://www.oeamtc.at
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