- 29.06.2008, 15:28:31
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Lopatka zu Blutdoping-Vorwürfen in Wien: Wo bleiben Ergebnisse der Staatsanwaltschaft?
Trotz zahlreicher Hinweise bis heute keine Ergebnisse seitens der Justiz
Wien, 29. Juni 2008 (OTS) - "Ich erwarte mir, dass die
Staatsanwaltschaft endlich Ergebnisse ihrer Arbeit öffentlich macht",
so Sportstaatssekretär Dr. Reinhold Lopatka zu den jüngsten Vorwürfen
eines ehemaligen finnischen Coaches des Damen-Langlauf-Damen-Teams.
Demnach hätten zahlreiche Sportler in einer Wiener Blutplasmabank
Eigenblut-Doping betrieben. Der Fall beschäftige die österreichische
Staatsanwaltschaft aber bereits seit September 2006
(Rechtshilfeersuchen Italien), so Lopatka. Seither hätte es
zahlreiche Hinweise auf Blutdoping in Wien durch eine
Untersuchungs-Kommission des ÖSV, durch ein Rechtshilfeersuchen der
italienischen Justizbehörden und durch einen Brief der
Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) an den Sportstaatssekretär vom
November 2007 sowie eine anonyme Anzeige aus dem Februar 2008
gegeben. Der Sportstaatssekretär zeigte sich verwundert darüber,
"dass seitens der österreichischen Staatsanwaltschaft nach beinahe
zwei Jahren nichts zu hören ist. Wenn es jetzt neue Vorwürfe gibt,
die über die bisher laut Medien in der anonymen Anzeige genannten
Zahl von verdächtigen Athletinnen und Athleten hinaus geht, muss im
Interesse des österreichischen Sports von der Staatsanwaltschaft
endlich die Öffentlichkeit informiert werden, welchen Gehalt die
zahlreichen Gerüchte und Behauptungen haben. Ich erwarte mir, dass
die Staatsanwaltschaft diese Causa endlich zum Abschluss bringt und
die Öffentlichkeit informiert", so Lopatka. ****
Rückfragehinweis:
Roland Achatz Staatssekretariat für Sport Tel.: ++43 1 53 115 4036 Fax: ++43 1 53 115 4065 Handy: +43/664/6106308 E-Mail: [email protected]
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