- 29.06.2008, 10:47:00
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AK: Handy-Telefonieren im Urlaub - meist zu EU-Höchstpreisen 1
SMS-Preise häufig unverändert seit 2007
Wien (OTS) - Telefonieren im EU-Ausland ist seit vorigem Sommer
nicht mehr so teuer! Aber: Die Roamingpreise kleben noch stark an den
EU-Höchstpreisen fest. Einiges ist auch einfacher: Die Netzwahl im
Urlaubsland kann nun schon öfter dem Handy überlassen werden, da die
Roaminggebühren der Anbieter häufig netzunabhängig gleich sind. In
den untersuchten Nicht-EU-Ländern Türkei und Kroatien ist es meist
teurer und auch die Preisunterschiede sind groß. Das zeigt ein
aktueller AK Test bei sechs Handyanbietern für fünf beliebte
Urlaubsländer.
Die AK hat im Juni die Tarife von A1, Drei, T-Mobile, One,
Tele.Ring und Yesss für Griechenland, Italien, Spanien, die Türkei
und Kroatien erhoben. Wer im Urlaub in der EU mit seinem Handy
telefoniert, muss bei Anrufen nach Hause nicht mehr ganz so tief in
die Tasche greifen: Die untersuchten Gesprächsminuten kosteten vor
der EU-Preisregelung noch bis zu rund einem Euro (bei
Vertragstarifen), nun maximal 59 Cent. Wer angerufen wird im Urlaub,
zahlt Passivgebühren für die Weiterleitung des Gesprächs von
Österreich ins Urlaubsland: 2007 noch bis zu 81 Cent (bei
Vertragstarifen), nun maximal 29 Cent. Für die Nicht-EU-Länder
Kroatien und die Türkei gelten die EU-Roaming-Höchstpreise nicht.
Neu ist für alle untersuchten Länder, dass die Roamingpreise eines
Anbieters im Urlaubsland jetzt oft netzunabhängig gleich sind. Das
bedeutet, statt programmierter Netzwahl kann sich das Handy in das
stärkste Netz einwählen (bei T-Mobile, One, Tele.Ring, Yesss). Auch
Haupt- und Nebenzeiten spielen beim Telefonieren keine Rolle mehr.
Und: Die Gesprächsaufbaugebühren sind in Italien und Spanien
gefallen.
Billigere Roamingpreise gibt es nun für Vertrags- und
Wertkarten-Handys. Sie nähern sich in den EU-Ländern an, befinden
sich aber zumeist an der EU-Höchstgrenze von 29 Cent pro Minute
(Passivgebühren) und 59 Cent in der Minute (aktive Gespräche).
Ausnahme: Drei - bei aktiven und passiven Gesprächen deutlich unter
der EU-Höchstgrenze.
So kosten Anrufe von Griechenland oder Spanien nach Österreich 45
Cent (Drei) bis 59 Cent (A1-bob) pro Minute. Wer angerufen wird,
zahlt 25 Cent (Drei) bis 29 Cent pro Minute (A1-Traveler, A1-bob,
A-1Championmobil). Wer von Italien nach Hause ruft, muss mit 49 Cent
(A1-Traveler) bis 59 Cent in der Minute (A1-bob) rechnen. Bei Drei
sind die Preise wie zu Hause. Die Passivrufe kosten null (Drei) bis
29 Cent in der Minute (A1-bob, A1-Championmobil).
Wer vom Nicht-EU-Land Kroatien heim anruft, zahlt 49 Cent
(A1-Traveler) bis zwei Euro in der Minute (One), für Passivrufe 29
Cent (A1-Traveler) bis 1,25 Euro pro Minute (One). Auch
Türkei-UrlauberInnen zahlen für Calls ins Alpenland 49 Cent
(A1-Traveler) bis 2,50 Euro pro Minute (A1-bob). Für Passivrufe
bewegen sich die Preise von 29 Cent (A1-Traveler) bis zu 1,25 Euro
(One) in der Minute.
Für SMS sind die Preise in den untersuchten Ländern meist gleich
geblieben im Vergleich zu 2007. Urlauber müssen in der Regel mit 25
bis 30 Cent pro SMS rechnen.
(Forts)
Rückfragehinweis:
Doris Strecker
AK Wien Kommunikation
tel.: (+43)664 845 41 52
mailto:[email protected]
wien.arbeiterkammer.at
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