• 26.06.2008, 13:41:42
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Rabenhof: Erfolge, Renovierung, Herbstprogramm

Wien (OTS) - Der Rabenhof hat eine erfolgreiche Saison hinter
sich, umfangreiche Renovierungsarbeiten im Sommer vor sich und ein
attraktives Programm im Herbst anzubieten. In einem Pressegespräch
mit Kulturstadtrat Dr. Andreas Mailath-Pokorny präsentierte
Rabenhof-Chef Thomas Gratzer mit seinem Team am Donnerstag die
Neuigkeiten der Erdberger Bühne, die sich als "zentraler "Spot" für
zeitgenössisches, interdisziplinäres, urbanes Volkstheater" sieht.
Mailath-Pokorny verwies auf die Erfolgsgeschichte des Rabenhofs mit
seinem vielfältigen Mix zwischen Hochkultur und Off-Theater und
zeigte sich erfreut, dass nun Renovierungsarbeiten möglich seien, die
vor allem die Foyers des Theaters wieder auf ihre historische Subtanz
zurückführen. Am 17.September wird das Theater wiedereröffnet, im
Herbst warten neben einer Reihe von attraktiven Neuproduktionen auch
bekannte und beliebte Formate in neuem Gewand auf das Publikum.

Architekturjuwel wieder sichtbar

Mit der Renovierung werde mit den Foyerräumlichkeiten ein
Architekturjuwel wieder sichtbar, einer der schönsten, noch original
erhaltenen Räume der Zwischenkriegszeit in Wien, stellten
Mailath-Pokorny und Gratzer fest. Neben den Foyers werden auch die
Künstlergarderoben neu gestaltet. Insgesamt gewinnt das Haus durch
die Renovierung sowohl aus denkmalpflegerischer Sicht wie auch aus
der des täglichen Theaterbetriebs. Federführend ist dabei der
Architekt Di Peter Achhorner, der bereits die Rote Bar im
Volkstheater in neuen Glanz gesetzt hat. Zu den Gesamtkosten von
325.000 Euro trägt die Stadt Wien 200.000 Euro bei, der Bezirk
50.000, aus dem Altstadterhaltungsfonds fließen 15.000 Euro und das
Theater selbst trägt 60.000 Euro. Die Jahressubvention für den
Rabenhof beträgt 700.000 euro.

Rekordsaison 2007/08

In der Saison 2007/08 konnte das Theater Besuch und Auslastung
abermals steigern. 65.830 Besucher kamen in 261 Vorstellungen, die
Gesamtauslastung betrug damit 86,87 Prozent, die Eigendeckung des
Hauses liegt bei 50 Prozent. Absoluter Publikumshit war die
politsatirische Puppenschau "Beim Gusenbauer", aber auch andere
Programme wie "Science Busters" oder die Programme von Andres
Vitasek, Stermann & Grissemann etc. liefen vor weitgehend
ausverkauftem Haus.

Eröffnungsgala am 17. September

Die Eröffnungsgala am 17. September nach der Renovierung
bestreitet eine Riege renommierter Kabarettisten und Musiker, wobei
der beliebte "Puppen-Kanzler" das Haus seiner Bestimmung übergeben
wird. Der Spielbetrieb wird am 24. September mit der österreichischen
Erstaufführung der Theaterversion des Filmerfolgs "Die fetten Jahre
sind vorbei" von Hans Weingartner eröffnet, einer
"Anti-Globalisierungskomödie", die international bereits reüssiert
hat. Nach einem Jahr Absenz und damit Abstinenz fürs Publikum steht
wieder Mediensatire mit "Maschek.Redet.Drüber" ab 28. September auf
dem Programm, ein "best off" mit zahlreichen Aktualisierungen
entsprechend der Politlage, der inzwischen auch in Deutschland
erfolgreichen Gruppe. Robert Palfrader und Florian Scheuba
präsentieren sich in einem satirischen Abend ab 23. Oktober als
"Männer fürs Grobe", auch das Musical feiert mit "Fantomas" mit dem
bewährten Team Klaus und Peter Waldeck wieder Urständ im Rabenhof(ab
20. November).

Der "Literatursalon im Gemeindebau" startet mit dem
Jungautorenfest "FM4 Wortlaut" am 2. Oktober, es folgen Guido
Tartarotti & Ernst Molden, Rocko Schamoni und Sven Regener, zwei
Stars, die die deutsche Pop-Literatur vertreten, und schließlich "Die
lange Nacht der Kolumnisten", bei der Österreichs Edelfedern zum
Lesemarathon im Dienst der "Ärzte ohne Grenzen" bitten.

Erfolgreiche Formate und Programme wie die bereits legendären
"Überlebenskünstler" mit Hubsi Kramar und Peter Paul Skrepek,
"Science Busters" - hier ist auch eine Kinderschiene in Arbeit, "Big
Brother Awards", der Protestsongcontest, "Die Supernacht der
Weihnachtsstars" und "Cafe Novum" sorgen weiterhin für Farbe im
Programm. Eine Puppet-Show für die "You Tube Generation" kommt mit
"Autschn!", einem "Abend über die Liebe" von und mit René Marik aus
Deutschland, die im Rabenhof beheimateten Politpuppen werden in der
kommenden Saison nicht tanzen, kommen aber sicher wieder, so Thomas
Gratzer, der auf die lange Vorlaufzeit für die Produktion der Puppen
verwies.

o Weitere Informationen:     
  Rabenhof                   
  3., Rabengasse 3           
  Tel.: 712 82 82            
  Internet: www.rabenhof.at  
  E-Mail: service@rabenhof.at

(Schluss) gab

Rückfragehinweis:
PID-Rathauskorrespondenz:
www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Dr. Martin Gabriel
Tel.: 4000/81 842
E-Mail: martin.gabriel@wien.gv.at

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