- 26.06.2008, 13:38:41
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Heinisch-Hosek: 26. Juni ist Welt-Drogentag
Nicht nur illegale Substanzen sind als Drogen einzustufen
St. Pölten, (SPI) - 1987 erklärte die UNO-Generalversammlung den
26. Juni zum Internationalen Tag gegen Drogenmissbrauch und
unerlaubten Suchtstoffverkehr. "Suchterkrankungen zählen zu den
größten gesellschaftlichts- und gesundheitspolitischen
Herausforderungen unserer Zeit. Weltweit wird die Zahl der Menschen,
die illegale Substanzen konsumieren auf rund 200 Millionen
geschätzt", macht NÖ Gesundheitslandesrätin Gabriele Heinisch-Hosek
aufmerksam. 2006 gab es in Niederösterreich 38 direkt Suchtgift
bezogene Todesfälle. Schätzungen gehen davon aus, dass in NÖ zwischen
3.000 und 5.000 Personen illegale Drogen konsumieren. Im Jahr 2007
stieg nach dem Drogenbericht 2007 des Innenministeriums die Zahl der
Anzeigen nach dem Suchtmittelgesetz in Niederösterreich um 13,57
Prozent an. Laut der Österreichischen Gesundheitsbefragung geben 8,3
Prozent der NiederösterreicherInnen an, bereits einmal im Leben
Haschisch oder Marihuana konsumiert zu haben.****
"Die Zahlen sind weiterhin alarmierend. Der Internationale Tag gegen
Drogenmissbrauch soll daher auch in Niederösterreich zum Anlass
genommen werden, sich verstärkt mit der Problematik
auseinanderzusetzen. Wir sind bisher mit dem NÖ Suchtplan sicher auf
dem richtigen Weg und haben auch bereits viel erreicht, aber wir
werden diesen in den kommenden Jahren noch weiter ausbauen müssen.
Bis Ende 2008 wird es in Niederösterreich bereits 19
Suchtberatungsstellen geben, im Jahr 2009 soll der Endausbau des
Beratungsnetzes erreicht werden. Vor allem im Bereich der Prävention
und der Vorbeugung gibt es viel zu tun. Besonders bei den Kindern und
Jugendlichen muss die Aufklärungsarbeit verstärkt werden", so LRin
Heinisch-Hosek weiter.
"Wir dürfen aber auch nicht vergessen, dass nicht nur illegale
Substanzen als Drogen einzustufen sind, auch vieles was legal zu
kaufen ist, ist durchaus ein Suchtmittel. Denn auch Alkohol und
Nikotin führen zu Abhängigkeit und können schwerwiegende
gesundheitliche Folgen haben", macht LRin Heinisch-Hosek aufmerksam.
(Schluss) kr
Rückfragehinweis:
SPÖ-NÖ-Landtagsklub Mag. Andreas Fiala Pressesprecher Tel: 02742/9005 DW 12794 Mobil: 0664 20 17 137 mailto:[email protected]
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