- 25.06.2008, 10:18:10
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VP-Rumpold: Vermögensgrenze muss fallen
"Wer Pflege braucht darf nicht enteignet werden" - ÖVP-Forderungen zum Wohl der älteren Generation endlich umsetzen.
Klagenfurt (OTS) - "Nach der Abschaffung des Angehörigen-Regresses
muss nun der nächste große Schritt erfolgen: Die Abschaffung der
Vermögensgrenze bei der Förderung der 24 Stunden Betreuung", fordert
VP-Landesparteisekretär Achill Rumpold.
"Das Chaos im Pflegebereich zeigt deutlich, dass wir neue Weg gehen
müssen. Der Großteil der Pflege wird im eigenen Familienkreis
geleistet. Für das Pflegesystem ist das nach wie vor die günstigste
Alternative zur Betreuung in Alten- und Pflegeheimen. Es ist daher
unabdinglich, dass die Angehörigen, die diese aufopfernde Arbeit
leisten, unterstützt werden", erklärt Rumpold. Die Abschaffung der
Vermögensgrenze bei der Förderung der 24 Stunden Betreuung sei daher
die logische Folge. "Es kann und darf nicht sein, dass wer Pflege
braucht auch noch enteignet wird! Die 7.000 Euro Vermögensgrenze muss
fallen", so Rumpold, der auf die Bundesländer Vorarlberg und
Niederösterreich verweist, in welchen dies bereits geschehen ist.
Förderhöhe und Fördervoraussetzungen für die Betreuung daheim liegen
in der Zuständigkeit von Minister Buchinger, der das nötige Geld von
Finanzminister Wilhelm Molterer bereits zur Verfügung gestellt
bekommen hat und Sozialreferentin Schaunig auf Landesebene.
"Daher fordere ich Schaunig auf in dieser so wichtigen Angelegenheit
endlich tätig zu werden und mit ihrem Parteifreund Buchinger
entsprechende Verhandlungen zu führen", verlangt Rumpold.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
Kärntner Volkspartei
mailto:[email protected]
Tel.: +43 (0463) 5862 DW 14
http://www.oevpkaernten.at
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