Pensionsversicherungsanstalt - Rechnungsabschluss 2007

PV-Generalversammlung sanktioniert den Rechnungsabschluss für 2007

Wien (OTS) - Der Rechnungsabschluss der
Pensionsversicherungsanstalt für 2007 wurde im Rahmen der am 20. Juni 2008 abgehaltenen Generalversammlung beschlossen. Dabei wies Obmann Karl Haas auf die derzeit die gesamte Sozialversicherung betreffende politische Diskussion hin und erwartet eine positive Lösung im Sinne der Pensionsversicherungsanstalt.

Der Rechnungsabschluss 2007 weist ein Gebarungsvolumen von 24,7 Mrd. Euro inklusive der Aufwendungen nach Bundespflegegeldgesetz und Nachtschwerarbeitsgesetz aus.

20,95 Mrd. Euro für Pensionsleistungen

Die 20,95 Mrd. Euro verteilten sich wie folgt auf die Pensionsarten:
Alterspensionen: 13,75 Mrd. Euro,
Invaliditäts- und Berufsunfähigkeitspensionen: 4,19 Mrd. Euro, Witwen-, Witwer- und Waisenpensionen: 3,01 Mrd. Euro.

Beitragseinnahmen gestiegen

Die Beitragseinnahmen im Jahr 2007 erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um 1,0 Mrd. Euro auf 20,5 Mrd. Euro, was einen Zuwachs von 5,4 % entspricht. 99 % der Beitragseinnahmen resultierten aus Pflichtbeiträgen.

Bundesbeitrag

Der Bundesbeitrag sank von 2,376 Mrd. Euro im Jahr 2006 auf 2,296 Mrd. Euro im Jahr 2007 und betrug 9,8 % der Gesamtrechnung.

Kuraufenthalte angestiegen

Bei den Gesamtausgaben für Rehabilitation und Gesundheitsvorsorge war von 2006 auf 2007 ein Anstieg um 9 % auf insgesamt 492 Mio. Euro zu verzeichnen. Dieser Anstieg gründete sich auf eine stetig steigende Anzahl an durchzuführenden Heilverfahren. Auf Grund der Auslastung der eigenen Einrichtungen der Pensionsversicherungsanstalt wurden vermehrt Vertragseinrichtungen in Anspruch genommen.

Eigener Verwaltungsaufwand

Der eigene Verwaltungsaufwand ohne Fusionsaufwand betrug im Jahr 2007 1,09 % des Gesamtaufwandes. Die vom Gesetz her auferlegte Vorgabe hinsichtlich der Verwaltungskosten wurde neuerlich deutlich unterschritten. Von der Pensionsversicherungsanstalt wurden die gesetzlich zulässigen Verwaltungskosten im Jahr 2007 nur zu 79 % ausgeschöpft.

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