• 24.06.2008, 15:01:41
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  • OTS0253 OTW0253

Integrierte Kommunikation versus unkoordiniertem Alleingang

Akademie für Integrierte Kommunikation bildet Kommunikationsexpert/innen aus

Wien (OTS) - Das bfi Wien führt als außeruniversitäre
Bildungseinrichtungen Lehrgänge universitären Charakters durch - und
hat es dank des Engagements des wissenschaftlichen Leiters Dr. Erich
Gretschlaeger und der Lehrgangsleiter/innen geschafft, die Akademie
für Integrierte Kommunikation AIK aufzubauen und zu etablieren.
Im Juni 2008 schließen zum zweiten Mal Absolvent/innen nach 6 bzw. 4
Semestern mit Master of Arts ab. An die Studierenden werden
berufsbegleitend hohe Leistungsanforderungen gestellt. Sie wählen im
5. Semester Angewandtes Marketing & BWL oder PR/Lobbying/Public
Affairs oder PR/Investor Relations. In der Masterthese fließen
Theorie und Praxis zusammen, entsprechend dem jeweilgen beruflichen
Background.

Was halten die Absolvent/innen von Integrierter Kommunikation?

Marketingexperte

Harald Donhauser, Key Account Manager von SAS Institute Software
GmbH hat nach Absolvierung des WU-Lehrgangs für Werbung und Verkauf
eine innovative und praxisorientiertere Ausbildung gesucht, die auch
in seiner Position berufsbegleitend machbar ist.

"Die AIK des bfi Wien ist effizient aufgebaut. Im Schwerpunkt
Angewandtes Marketing&BWL haben wir die prozessorientierte
Herangehensweise und die Zusammenhänge der Geschäftsprozesse bis hin
zur Durchführung kompletter Kommunikationskampagnen erfahren. Moderne
Elemente wie strategisches Controlling oder Changemanagement fehlten
nicht - für die Qualität des Lehrgangs sorgte der Lehrgangsleiter Dr.
Georg Nymann. Der persönliche Support während des intensiven
Lehrgangs war besonders bemerkenswert," erklärt Harald Donhauser.

Er hat in seinem beruflichen Umfeld festgestellt, dass Integrierte
Kommunikation noch nicht in vielen Unternehmen umgesetzt wird.
Interne und externe Maßnahmen hängen jedoch zusammen, um am Markt
erfolgreich auftreten zu können. Daher sind gemeinsame Strategien
anstatt einsame Entscheidungen der Führungskräfte gefragt.

Harald Donhauser setzt dieses Wissen in der Beratung seiner
Geschäftspartner/innen und Kund/innen ein. Er beleuchtet die
Prozesse, Abläufe und Kommunikationsstrategien, um sie dann gemeinsam
optimieren zu können bis hin zu kompletten Marketingkampagnen.

In seiner Masterthese "Strategiefindungsprozess eines neuen
Telekommunikationsanbieters in Österreichs B2B" beleuchtet er, unter
welchen Bedingungen ein neuer Anbieter Chancen hätte: "Als
klassischer Anbieter sicher nicht, aber mit erweitertem Portfolio,
bei dem persönliche prozessorientierte Beratung inkl. Marketing und
Vertrieb im Vordergrund stehen," verrät Harald Donhauser, der Chief
Information Officers (CIO) großer Unternehmen zu dieser Frage
interviewt hat.

Lobbyingexpertin

Mag. Dagmar Sima, Leitung der Online Redaktion / e-force
Internet-Entwicklungen für e-business (Internet-Kompetenzzentrum der
Raiffeisen Bankengruppe) hat sich aufgrund der einzigartigen
Aussicht, Investor Relations (IR) wählen zu können, für die AIK
entschieden.

"Das Thema Investor Relations ist sicherlich ein Zukunftsthema.
Man muss nur an die Erfolgsgeschichte der Wiener Börse der
vergangenen Jahre denken," so Dagmar Sima.

Dieses Bewusstsein hat sich jedoch noch nicht durchgesetzt: so kam
diesmal die Ausbildungsgruppe Investor Relations nicht zustande. IR
wurde aber bei Lobbying mitberücksichtigt.

"Ich habe dann entschieden, das Beste aus Lobbying zu machen und
mich im Rahmen meiner Masterthesis einem Herzensthema gewidmet, der
Wissenschaftskommunikation." Dagmar Sima hat in ihrer Masterthesis
"Science goes public. Maßnahmen im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit
und Wissenschaftskommunikation von Forschungsförderungs-einrichtungen
im deutschsprachigen Raum" die aktuellen Kommunikationsmaßnahmen der
drei relevanten Institutionen, die Grundlagenforschung in Österreich,
Deutschland und der Schweiz fördern, untersucht. "Das Thema ist ein
aktuelles, da wissenschaftliche Forschung in diesen Ländern durch
Steuergelder finanziert wird. Diese öffentlichen Aufwendungen nehmen
zu und so herrscht ein 'Legitimationsdruck', Forschungsergebnisse an
die breite Öffentlichkeit zu kommunizieren".

Als das Besondere der Ausbildung der AIK stellt sie die
zusätzlichen Gastreferent/innen heraus, die fundiertes theoretisches
Wissen mit ihrer Erfahrung effektiv verbinden konnten, z.B. Stefan
Schennach (politische Kommunikation) oder Peter Hajek
(Meinungsforschung) etc.

Dagmar Sima bringt den Gedanken der Integrierten Kommunikation auf
den Punkt: "Integrierte oder vernetzte Kommunikation bedeutet für
mich die optimale Nutzung aller Kommunikationskanäle und -instrumente
mit dem gemeinsamen Ziel, die gewünschten Ziel-/Dialoggruppen
effizient zu erreichen und dauerhaft/nachhaltig zu betreuen. Es
heißt, aus einem bunt gemischten Maßnahmenportfolio die für die
individuelle Zielerreichung die jeweils am besten geeignete Maßnahme
auszuwählen. In der Praxis ist es meiner Erfahrung nach leider immer
noch meist so, dass zwischen PR-, Marketing- und Werbungsagenden
strikt getrennt wird. Z. B. ist interne Kommunikation auch meist den
HR-Abteilungen zugeordnet. Zwischen den einzelnen Abteilungen erfolgt
zu wenig Abstimmung und zum Teil entstehen sogar
Konkurrenzsituationen." Sie spricht sich für die Schaffung einer
Stabstelle "Integrierte Kommunikation" aus, die die Aufgaben aller
beteiligten Abteilungen koordiniert.

Einladung

Am 2. Juli 2008, ab 16.30 Uhr findet im Bank Austria Kunstforum
das Abschlussevent der Akademie für Integrierte Kommunikation statt.
Die Festrede hält Ing. Martin Bredl, Präsident des PRVA (Public
Relations Verband Austria).

Medienvertreter/innen sind herzlich eingeladen!

Rückfragehinweis:
Mag. Gabriele Masuch, bfi Wien, 1034, Alfred-Dallinger-Platz 1
Tel.: 01/81178/10385, mailto:[email protected]
www.bfi-wien.at

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