- 24.06.2008, 12:25:07
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FP-Matiasek: Wiener SPÖ-Integrationspolitik kommt immer mehr vom Integrationsgedanken ab!
Geförderte Deutschkurse in der Moschee sind der falsche Weg!
Wien, 24.06.2008 (fpd) - Keine Wendung zum Besseren in der Wiener
Integrationspolitik stellt die Integrationssprecherin der FPÖ Wien
LAbg. Veronika Matiasek fest.
Anhand der Projekte, die durch Subventionen der Stadt Wien gefördert
werden, ist klar nachzuvollziehen, dass immer stärker vom Ziel der
Anpassung und Eingliederung in die hiesige Gesellschaft abgegangen
wird. Deutschkurse etwa, werden zunehmend in Einrichtungen wie
Moscheen oder Islamischen Zentren abgehalten. Das ist mit Sicherheit
der Weg in die falsche Richtung - Integration kann nicht im
"Extrazimmer" stattfinden.
Gerade die geförderten Sprachkurse sollen in öffentlichen
Lehreinrichtungen wie den Volkshochschulen abgehalten werden, um
gleichzeitig auch die hiesige Lebensweise und Kultur verstärkt zu
vermitteln. Alleine im Jahr 2007 wurden 6.374.168,00 Euro an
Vereinsförderung ausgegeben. Zum Teil für Projekte, die absolut in
Frage zu stellen sind. "Wo bitte bleibt der Integrationsgedanke bei
der Unterstützung türkischer Frauensparvereine oder der Präsentation
afrikanischer Weihnachtsbräuche oder bei der Herstellung
unterschiedlicher Kochbücher?", fragt Matiasek.
Nach wie vor fehlt es daran, dass ein klares Regelwerk unserer Werte,
Normen und Ordnungsrahmen nachhaltig an Zuwanderer vermittelt wird
und deren Einhaltung strikt eingefordert wird.
Die verfehlte Integrationspolitik gehe vor allem zu Lasten sozial
Schwächerer und jener Gruppe von Zuwanderern, die sich redlich
bemühen, sich zu integrieren, die fleißig sind und auch den Willen
haben, Deutsch zu lernen und sich den Spielregeln der
österreichischen Bevölkerung anzupassen. Die SPÖ jedoch pumpe lieber
Geld in die Förderung von Moscheen und Vereine, was alles andere als
zielführend sei, kritisiert Matiasek.
Integration ist ein wichtiger und sensibler Bereich der Wiener
Politik. Sie müsse so geregelt sein, dass sie auch zweckerfüllend
ist. Wien müsse Kurse in einem übersichtlich strukturierten System
anbieten, welches auch funktionieren kann. Die Wiener Freiheitlichen
fordern daher - gerade bei ausländischen Erwachsenen -
ernstzunehmende Lehrveranstaltungen, in denen die Vermittlung unserer
Sprache an erster Stelle steht, anstatt weiterer Lächerlichkeiten der
roten Politik, wie "Deutschlernen bei Kaffee und Kuchen" und
gemeinsamen Kochveranstaltungen. So würden die Mittel für die
Förderung des Spracherwerbs auch Sinn machen. Da dies im Ist-Zustand
nicht einmal im Ansatz der Fall sei, ist der Rechnungsabschluss 2007
voll und ganz abzulehnen, so Matiasek abschließend. (Schluss) paw
Rückfragehinweis:
Klub der Freiheitlichen
Pressestelle
Tel.: (01) 4000 / 81 798
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