- 24.06.2008, 09:41:29
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ÖAMTC - Verkehrspsychologin gibt Tipps für die Urlaubsfahrt
So kommt man trotz Stau entspannt am Urlaubsort an
Wien (OTS) - Gerade an starken Reisetagen gibt es auf den Strecken
Richtung Urlaubsgebiete meist Kolonnenverkehr, Staus und Unfälle. Für
viele Familien bedeutet dann der Weg in den Urlaub Stress.
ÖAMTC-Verkehrspsychologin Dora Donosa gibt wichtige Tipps, wie man
entspannt am Urlaubsort ankommt.
* Mit Verzögerungen rechnen: "Schon vor Beginn der Fahrt sollte man
sich auf Staus einstellen und die Fahrtzeit nicht zu knapp
kalkulieren", sagt die ÖAMTC-Expertin. In der Hauptreisezeit muss mit
starkem Verkehrsaufkommen gerechnet werden. Verkehrsfunk hören und
empfohlene oder selbst vorbereitete Ausweichrouten in Betracht
ziehen.
* Steht man bereits im Stau, ruhig und entspannt bleiben. Zeit für
Gespräche nutzen, Musik oder Hörbuch hören, auch kleine Snacks (Obst,
Riegel, Kekse) verkürzen die Zeit!
* Nach einem Stau nicht versuchen, die verlorene Zeit durch höhere
Geschwindigkeiten wieder aufzuholen. Besser ist es, sich mit der
verlorenen Zeit abfinden, einen neuen Zeitplan erstellen, mit
angepasster Geschwindigkeit und ohne Aufholstress die Reise
fortsetzen.
* Abstand halten: Gerade bei starkem Reiseverkehr passieren oft
Auffahrunfälle, zum Teil gleich mit mehreren beteiligten Fahrzeugen.
"Am besten sich immer wieder selbst kontrollieren ob man dem
Vordermann nicht allzu dicht an der Stoßstange klebt."
* Spurenspringen vermeiden: Ständiges Spurenspringen erschwert
aufeinander abgestimmte Geschwindigkeiten und ein rascheres
Vorwärtskommen aller. Eifrige Spurenwechsler kommen auch nicht
schneller voran - höchstens gestresster.
* Sind Kinder mit an Bord unbedingt an autogerechte Spielsachen und
genügend Proviant und Getränke denken und griffbereit verstauen. Eine
Spielesammlung mit lustigen Wort- und Zahlenspielen, Rätsel, Liedern
und Fingerübungen für unterwegs ist auch im "ÖAMTC
Kinder(sicherheits)buch" enthalten, das an den Stützpunkten des ÖAMTC
für Mitglieder kostenlos erhältlich ist.
* Pause machen: Grundsätzlich gilt alle 2 - 3 Stunden eine Pause zu
machen, um die nötige Konzentration und Aufmerksamkeit beim
Autofahren halten zu können. Vor allem Kindern sollte die Gelegenheit
zur Bewegung und zum Austoben geboten werden.
* Vorsicht bei Müdigkeit: Bei persönlichen Anzeichen von Ermüdung
(starrer Blick, oftmaliges Gähnen) muss unbedingt eine längere Pause
eingelegt werden. "Frische Luft, laute Musik, Kaffee oder
Energy-Drinks machen nur kurzfristig munter, die Müdigkeit kommt
danach meist umso stärker wieder und die Leistungsfähigkeit sinkt
dramatisch ab", warnt die ÖAMTC-Verkehrspsychologin.
(Schluss)
Gerhard Koch
Rückfragehinweis:
ÖAMTC-Informationszentrale
Tel.: +43 (0) 1 71199-1795
mailto:[email protected]
http://www.oeamtc.at
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