Grüne Wien: FPÖ versucht EURO für Ausländerhetze zu nutzen

Probleme nicht kleinreden, aber Feiern nicht für Ausländerhetze missbrauchen

Wien (OTS) - "Die U-Bahnen überfüllt mit jubelnden Fans der Türkei, der Gürtel eine lustige Fanzone, türkische Flaggen an jeder Ecke. Das genügt, um die FPÖ in Angst und Schrecken zu versetzen. Angst beeinträchtigt das Denkvermögen, daher sind die krausen Aussagen von FP-Chef Strache keine Überraschung", kommentiert David Ellensohn, Stadtrat der Grünen Wien, die Anti-Türkei-Aussagen des FPÖ-Bundesparteibobmanns.

Ellensohn hat sich vor Ort selbst ein Bild gemacht: "Ich wohne in unmittelbarer Nähe des Brunnenmarkts und habe mir nach Mitternacht am Gürtel die ausgelassenen Feiern Tausender Fans der Türkei angesehen. Na sicher war das eine laute Feier, aber die Wienerinnen und Wiener, zu denen ein Großteil der Feiernden TürkInnen gehört, standen nicht wie Strache jammert mit "Angst und Schrecken" im Gesicht daneben, sondern freuten sich mit. Eine solche Feier ist ja nicht gerade etwas Alltägliches."

"Man soll die Probleme nicht wegreden, aber ein Fest mit 100.000 Menschen bringt immer auch besondere Aufgaben mit sich. Auch beim Donauinselfest sind die U-Bahnen voll und Rangeleien und mehr an der Tagesordnung. Bei vielen Dorffesten am Land gibt es den einen oder anderen unglücklichen Zwischenfall. Die humorlose FPÖ will offenbar aus Wien eine spaßfreie Zone machen, ein weiterer blauer Rohrkrepierer."

"Ich hoffe, dass es noch viele ausgelassene und friedliche Feiern im Rahmen der EURO in Wien gibt" schließt Ellensohn.

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