• 20.06.2008, 11:48:40
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Verkehrsminister Werner Faymann bei der ÖAMTC-Generalversammlung: "Autofahrer nicht sekkieren" (+Foto)

Club präsentiert erfolgreiche Bilanz, die Finanzierung der Flugrettung bleibt ein Problem

Wien (OTS) - "Lieber in die Schiene investieren als die Autofahrer
sekkieren", betont Verkehrsminister Werner Faymann, der gestern Gast
bei der ÖAMTC-Generalversammlung war. Nur nur ein Gesamtkonzept könne
die Verkehrsfragen der Zukunft lösen und die Mobilität für den
Einzelnen wie auch für den Wirtschaftsstandort Österreich
garantieren. Faymann unterstreicht die hervorragende Zusammenarbeit
mit dem ÖAMTC sowie die Bedeutung des Clubs in Fragen der
Verkehrssicherheit und lobt die Serviceleistungen. Auf Anfrage nimmt
Faymann auch zum Wildwuchs der Lärmschutzwände besonders im Bereich
der Westautobahn Stellung: "Die meisten Interventionen im
Verkehrsministerium gibt es bei den Lärmschutzwänden", sagt Faymann.
Gute Aussichten für Autofahrer verspricht die Tatsache, dass die
Investitionen im heurigen Jahr in diesem Bereich um die Hälfte
reduziert wurden.

ÖAMTC-Generalsekretär präsentiert positive Bilanz -
Finanzierung der Flugrettung bleibt Herausforderung

Hans Peter Halouska, der für eine weitere Periode von fünf Jahren
als ÖAMTC-Generalsekretär bestellt wurde, präsentiert in der
Generalversammlung wieder eine erfolgreiche Bilanz: "Einerseits sind
1,7 Millionen Mitglieder und mehr als eine Million Schutzbriefe ein
Beweis für das Vertrauen, das die Mitglieder des ÖAMTC in ihren Club
setzen. Die Anzahl der Mitglieder stieg im vergangenen Jahr netto um
40.000 - das entspricht etwa der Einwohnerzahl von Wiener Neustadt",
erklärt Halouska. Andererseits ist die ungeklärte Frage der
Finanzierung einer sozial verträglichen Flugrettung ein großes
Problem. "Da Geld im Gesundheitswesen Mangelware geworden ist, blieb
jeder dritte Einsatz eines Christophorus-Notarzthubschraubers
unbezahlt. Die Finanzierung der ÖAMTC-Flugrettung wird auch im Jahr
2008 ein bestimmendes Thema für den Club bleiben", sagt Halouska.

Der Club in Zahlen

Im Jahr 2007 waren 3.038 Mitarbeiter für die 1,7 Millionen
Mitglieder im Einsatz. 1.079 Techniker, Pannen- und Abschleppfahrer
des Clubs haben 640.335 Einsätze geleistet und 163.365 liegen
gebliebene Fahrzeuge abgeschleppt. Mehr als 90 Prozent der Pannen
konnten an Ort und Stelle behoben werden. 15.521 Mal wurde ein
Clubmobil (Ersatzauto) verliehen, 293 Mitarbeiter sorgen in den
Einsatzzentralen dafür, dass in Not geratene Mitglieder rasche Hilfe
bekommen.

167.000 Mal ist in den vergangenen 25 Jahren ein
Christophorus-Notarzthubschrauber des ÖAMTC einem Verletzten zu Hilfe
gekommen. Allein im vergangenen Jahr sind die
ÖAMTC-Notarzthubschrauber von 16 Standorten aus zu 15.111 Einsätzen
gestartet.

Im Jahr 2007 feierte die ÖAMTC-Fahrsicherheit ihr 20-jähriges
Jubiläum. 1987 wurde mit dem Fahrsicherheitszentrum Teesdorf das
erste professionelle Fahrsicherheitszentrum in Österreich eröffnet.
Im vergangenen Jahr trainierten 125.000 Teilnehmer in den neun
ÖAMTC-Fahrsicherheitszentren.

Aviso an die Redaktionen:
Aktuelle Fotos von der ÖAMTC-Generalversammlung findet man im
ÖAMTC-Foto-Service auf der Homepage des Clubs unter
www.oeamtc.at/presse.

Rückfragehinweis:
ÖAMTC-Öffentlichkeitsarbeit
Dagmar Halwachs
Tel.: +43 (0) 1 711 99-1218
mailto:[email protected]
http://www.oeamtc.at

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