• 19.06.2008, 09:33:45
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AK Test: Was Geld fürs Urlaubsland kostet 1

Währungsumtausch am Flughafen und Bahnhof teuer - Keine Spesen beim Zah-len mit Plastikkarten in Euro-Ländern

Wien (OTS) - Für viele steht bald der Urlaub ins Haus. Und für
viele Länder fällt seit dem Euro das Wechseln weg. Wer etwa nach
Kroatien oder in die Türkei reist, tut es trotz-dem. Bis zu fünf
Prozent Spesen vom gewechselten Betrag, aber Mindestspesen bis zu
7,50 Euro kostet der Geldumtausch. Sehr teuer ist es am Flughafen und
Bahnhof. Wer mit Kreditkarte im Euro-Raum zahlt, hat keine Spesen,
beim Abheben schon. In Nicht-Euro-Ländern kommen immer Gebühren
drauf. Das zeigt ein AK Test vom Mai bei acht Banken in Wien und drei
Banken am Flughafen Schwechat.

Was Banken fürs Geldumtauschen verrechnen

Bank                         Provision in Prozent                 
                          vom gewechselten Betrag   Mindestspesen 
Bank Austria1)                        3,00 Prozent    4,70 Euro   
Bankhaus Schelhammer & Schattera2)    keine Spesen    keine Spesen
Bawag Psk3)                           1,50 Prozent    2,50 Euro   
Erste Bank4)                          3,00 Prozent    3,50 Euro   
Hypo Niederösterreich                 1,50 Prozent    4,00 Euro   
Österr. Verkehrskreditbank5)    1 bis 4,50 Prozent 1 bis 2,00 Euro
Rlb Nö Wien                           1,50 Prozent    3,63 Euro   
Volksbank Wien                        1,50 Prozent    3,63 Euro   
Erste Bank4) am Flughafen             4,00 Prozent    5,00 Euro   
Raiffeisenbank am Flughafen           5,00 Prozent    7,50 Euro   
Inter Change Western Union Flughafen  4,50 Prozent    5,00 Euro

1) für Kunden 1,5 Prozent, mindestens 4,70 Euro; 2) Verkauf USD-Noten
zum Mittelkurs; 3) kein Valutengeschäft in den Postfilialen,
ausgenommen ehe-malige Hauptanstalt Psk am Georg Coch Platz in Wien;
4) bei Buchung übers Konto 1,5 Prozent, mindestens 3,50 Euro; 5)
unterschiedliche Spesen für Vorteilscard- und
VorteilsCard/MasterCard-Kunden und Kunden der Österr.
Verkehrskreditbank und je nach Filiale/Zweigstelle an Bahnhöfen

Wer auf Plastikkarten setzt, hat mit der Bankomatkarte im
Euro-Raum keine Spesen beim Zahlen und Geldabheben. In
Nicht-Euro-Ländern gibt’s beim Geldabheben Spesen von 0,75 Prozent
plus 1,82 Euro, beim Zahlen 0,75 Prozent plus 1,19 Euro.

Wer die Kreditkarte zückt, hat keine Spesen nur beim Zahlen im
Inland und Euro-Raum. Wer im Nicht-Euro-Raum zahlt, hat
Manipulationsgebühren von ein bis zwei Pro-zent je nach Karte. Die
Spesen fürs Geldabheben im Inland und Euro-Raum machen drei Prozent
aus, mindestens 2,50 bis vier Euro. In Nicht-Euro-Ländern wird’s noch
teurer: zu den Spesen kommt noch eine Gebühr von bis zu zwei Prozent
dazu.

(Forts.)

Rückfragehinweis:
Doris Strecker
AK Wien Kommunikation
tel.: (+43-1) 501 65-2677
tel.: (+43)664 845 41 52
mailto:[email protected]
wien.arbeiterkammer.at

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