- 19.06.2008, 09:00:00
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Die physikalische Revolution in der Kopflaustherapie
Wien (OTS) - Dimeticon heißt das Zauberwort in der modernen
Kopflausbehandlung, das sich die Gesetze der Physik zunutze macht und
die Kopfläuse einfach erstickt. Kopflausmittel mit physikalischem
Wirkprinzip kommen gänzlich ohne Gift aus. Die herkömmliche chemische
Keule hat - neben den möglichen Nebenwirkungen der Gifte - das
Problem, dass die Läuse im Lauf der Zeit immer widerstandsfähiger und
sogar resistent werden können gegen häufig eingesetzte Gifte. Auch
das ist ein Vorteil der physikalischen Wirkungsweise: Das
Resistenzrisiko ist ausgeschlossen. Wie sollen zukünftige
Generationen von Kopfläusen sich schließlich so anpassen, dass sie
dauerhaft überleben können ohne zu atmen?
Kopflausmittel NYDA(R) mit SELF-Innovations Award und
Ökotest-Gütesiegel ausgezeichnet
SELF, die europäische Liga für ein sicheres
Patienten-Therapie-Selbstmanagement, stiftete in diesem Jahr zum
ersten Mal den Innovations-Award. Ein Expertengremium aus Klinik,
Praxis und Forschung prämierte am 15. Mai das Medizinprodukt NYDA(R)
mit dieser Auszeichnung. "Die vollständige und irreversible Füllung
des Tracheensystems der Kopfläuse mit der speziellen
NYDA(R)-Dimeticonlösung verdrängt alle Sauerstoffvorräte im Parasiten
und verschließt die Atemwege irreversibel. Das zieht schließlich den
endgültigen Tod der Läuse durch Erstickung nach sich. Die spezifische
Rezeptur wird der dringenden Forderung gerecht, in Zukunft ein
physikalisches sehr gut wirksames Pedikulozid als Alternative zu
chemischen (insektizidhaltigen) und pflanzlichen Kopflausmitteln auf
dem Markt zu etablieren", begründete Professor Burkhard Weisser,
Präsident der SELF, die Preisverleihung.
Auch das Fachmagazin Ökotest überzeugte das Kopflausmittel
NYDA(R). Das deutsche Verbrauchermagazin überprüft regelmäßig unter
anderem Arzneimittel, Kosmetika und Medizinprodukte auf ihre
Wirksamkeit und Verträglichkeit. In seiner Sonderausgabe "Kompakt
Kinderkrankheiten" vom 17. März 2008 schreibt das Blatt, chemische
Insektizide seien alles andere als unbedenklich, und beurteilte
NYDA(R) wegen seiner sicheren, gut verträglichen und giftfreien
Wirkung mit der Note "Gut".
Studien bestätigen Wirkung
Zwei Parasitologen von der Universität Kiel haben sich das
Dimeticon-Produkt NYDA(R) des deutschen Herstellers Pohl-Boskamp
genauer angesehen und interessante Entdeckungen gemacht(1). NYDA(R)
enthält zwei verschiedene Dimeticone. Dadurch hat es einerseits die
Kriech- und Spreiteigenschaften, die nötig sind, um tief in die
Atemöffnungen der Parasiten einzudringen, und ist andererseits in der
Lage, diese effektiv und irreversibel zu verschließen. Und
tatsächlich belegten Wolfgang Böckeler und Ira Richling mit
miskroskopischen Aufnahmen, dass NYDA(R) in das gesamte fein
verzweigte Atemsystem der Läuse eindringt und dort die ganze Luft
verdrängt. Dann verdampft das flüchtigere der beiden Dimeticone,
Nyda(R) verdickt und blockiert den Sauerstoffaustausch irreversibel.
Das Ergebnis: Die Läuse ersticken. Im Laborversuch(2) sind schon nach
fünf Minuten 100 Prozent der Kopfläuse tot.
Die Ergebnisse einer klinischen Studie(3) bestätigen diese
Ergebnisse. Mit einer Heilungsrate von 97,2% belegt diese Studie
eindrucksvoll, dass NYDA(R) zuverlässig wirksam ist.
NYDA(R) ist einfach anzuwenden, sehr gut verträglich und frei von
gesundheitlich bedenklichen Insektiziden. Für Kinder ab 2 Jahren
geeignet und in jeder Apotheke in Österreich erhältlich. 50 ml -
Pumpspray kostet 12,80 Euro.
(1) Richling I. und Böckeler W. (2008): Lethal effects of
treatment with a special dimeticone formula on insects (Orthoptera,
Ensifera: Acheta domestica and Anoplura, Phthiraptera: Pediculus
humanus) - Insights into physical mechanisms. Arzneimittelforschung
58 (5), 248-254.
(2) Oliveira F.A.S. et al. (2007): High in vitro efficacy of
NYDA(R) L, a pediculicide containing dimeticone. J. Europ. Acad.
Dermatol. Venereol., 21 (10), 1325-1329.
(3) Heukelbach J. et al. (2007): High efficacy of a pediculicide
based on dimeticone in a population with a high intensity of
infestation: a randomized controlled trial. Trop. Med. Int. Health
12, suppl. 1, 178-179.
Rückfragehinweis:
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Elli Schlintl
Tel.: 02236 29924
mailto: [email protected]
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