FHR Präsident März zu den Vorschlägen von BM Hahn zur UG-Novelle

Wien (OTS) - Der Vorsitzende des Fachhochschulrates, Leopold MÄRZ, sieht in den Vorschlägen von Bundesminister HAHN zu einer Novellierung des UG 2002 einige mutige und positive Ansätze.

Dazu gehören die "qualitativen Zulassungsbedingungen" für die Aufnahme in ein Master- bzw. PhD-Studium an einer Universität.

Allerdings fordert MÄRZ, dass bei der Festlegung der Zulassungsbedingungen auf eine ausreichende Durchlässigkeit zwischen den Teilen des "Tertiären Sektors", speziell den FHs und den Universitäten zu achten ist.

Dass die Höhe der Studiengebühren aus Nicht-EWR-Ländern durch die Universitäten selbst festgelegt werden soll, entspricht dem Prinzip der universitären Autonomie und ist daher zu begrüßen. Ein ähnliches Pouvoir sollte aber auch den Fachhochschulen zugestanden werden.

Die vorgeschlagenen Regelungen zur Rektorswahl entsprechen den Ergebnissen der parlamentarischen Enquete vom 11. April 2008 und würden ein gutes Signal für mehr Gemeinsamkeit und Partizipation bilden.

Insgesamt stellen die Vorschläge interessante Beiträge für weitere Diskussionen zur Weiterentwicklung der Akademischen Institutionen dar.

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Herrn O.Univ.-Prof. DI Dr. Leopold März
Präsident des Fachhochschulrates
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