• 12.06.2008, 11:11:28
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Gusenbauer eröffnet Präsentationsreihe zeitgenössischer Kunst in der SPÖ-Zentrale

Gusenbauer: "SPÖ öffnet ihr Haus für Dialog zwischen Kunst und Politik"

Wien (SK) - "Das Kunstprojekt in der Löwelstraße ist ein Versuch,
an eine klassische Tradition der Arbeiterbewegung anzuschließen. So
hat es etwa in der Zwischenkriegszeit große Anknüpfungspunkte
zwischen Kunst und Arbeiterbewegung gegeben. Das ist eine der
Zielsetzungen, die wir mit dem heute gestarteten Projekt verbinden",
erklärte SPÖ-Parteivorsitzender, Bundeskanzler Alfred Gusenbauer im
Rahmen der Eröffnung des Kunstprojektes "LÖWELSTRASSE" - eine
Präsentationsreihe zeitgenössischer Kunst in den Räumen der SPÖ - am
Mittwoch Abend. Organisiert und kuratiert wird das Projekt von
Alexandra Grubeck und Claus Prokop. Initiiert wird eine offene
Begegnung der SPÖ mit zeitgenössischer Kunst, sämtliche teilnehmenden
Künstlerinnen und Künstler bespielen die Parteiräumlichkeiten
temporär, mit teilweise speziell angefertigten Werken. An der
Vernissage nahmen auch Kulturministerin Claudia Schmied,
SPÖ-Kultursprecherin Christine Muttonen sowie zahlreiche Besucher
teil. ****

"Ich hab mir vor acht Jahren, als ich in die Löwelstraße eingezogen
bin, überlegt, was können wir machen, um das Parteihaus zu öffnen und
den Dialog zwischen unterschiedlichen Gruppen von Menschen, die einen
unterschiedlichen Blick auf die Realität haben, zu forcieren", so
Gusenbauer. Politiker und Künstler haben verschiedene Zugänge und
höchst unterschiedliche Ausdrucksformen, beschäftigen sich aber beide
mit Gesellschaft und ihren Ausformungen. Es sei wichtig, "sich nicht
zu verengen" und den Dialog und die Auseinandersetzung zwischen Kunst
und Politik zu fördern. Es gab in der Vergangenheit bereits
verschiedene Ansätze dazu, "ich denke, jetzt haben wir einen sehr
erfolgreichen Ansatz gefunden". Dies sei keine einmalige
Angelegenheit, sondern ein Teil des Programmablaufs in der
Löwelstraße. Im Zentrum des Projektes stehen Künstlerinnen und
Künstler +/- 40 Jahre, die in Wien im Moment ohne fixe
Galerienvertretung arbeiten.

Den Beginn der Präsentationsreihe macht Claus Prokop (*1966) selbst,
der seine Werke gemeinsam mit den Bildern des Linzer Künstlers Franz
Obojes (*1961) zeigt. Beide Künstler befassen sich im weitesten Sinn
mit Stadt, Architektur, urbanen Strukturen und deren Besonderheiten:
Industrie- und Kulturlandschaften als etwas vom Menschen
Geschaffenes, etwas in dem sich menschliche Einflüsse manifestieren.
Die Werke der beiden Künstler harmonieren über den inhaltlichen Bezug
hinaus - beide verwenden eine ähnliche Farbpalette abgestufter,
heller Nicht-Töne. Beide bevorzugen raue Materialien und verwenden
spezielle Lacke und Industriefarben. (Schluss) sl

Zu sehen ist die Ausstellung bis Ende September in den Räumen der
SPÖ, Löwelstraße 18, 1010 Wien. Montag bis Freitag, 10 bis 17 Uhr.
Fotos von der Eröffnung und Informationen auf www.spoe.at .

Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Tel.: 01/53427-275,
Löwelstraße 18, 1014 Wien, http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

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