Brauner: Stadt Wien sichert Zukunft für Wiener Kompetenzzentren

Wien fördert Kompetenzzentren über das COMET-Programm

Wien (OTS) - Mit bis zu fünf Millionen Euro im Jahr unterstützt die Stadt Wien künftig den Erfolgsweg der Wiener Kompetenzzentren. "Die Kompetenzzentren verbinden das Know-how von Wissenschaft und innovativen Betrieben und sind daher ein wichtiges Plus für den Forschungs- und Technologiestandort Wien", sagt die Wiener Vizebürgermeisterin Mag.a Renate Brauner. "Wir wollen an die Spitze Europas und daher werden wir als wichtigen Schritt dorthin die Kompetenzzentren und ihre innovativen Projekte noch stärker fördern." Konkret wird die Stadt Wien über das COMET-Programm die jährliche Grundfinanzierung der Kompetenzzentren erhöhen. Brauner: "Das bedeutet noch mehr Planungssicherheit und die Schaffung von Rahmenbedingungen, um exzellente Forschungsarbeit zu gewährleisten." Die Industriellenvereinigung Wien begrüßt diesen Schritt der Stadt. "Die Kompetenzzentren waren schon bisher zentral für den Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Industrie und sie werden diese Rolle künftig noch viel besser erfüllen können" sagt Dr. Thomas Oliva, Geschäftsführer der Industriellenvereinigung Wien. Die verstärkte Unterstützung der Kompetenzzentren leiste "einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung des Wissensstandortes Wien und erfülle damit auch eine in dem Standortabkommen zwischen Stadt Wien und IV Wien vereinbarte Schwerpunktsetzung", ergänzt Dr. Oliva.

"Dass Wien zum Beispiel im IKT-Bereich mit London und München in derselben Liga spielt, ist auch ein Erfolg der vielen Wiener Kompetenzzentren, die im Bereich Informations- und Kommunikationstechnologien forschen", so Brauner. Die Palette ist aber viel größer: Auch im Life Science Bereich oder in der Umwelttechnologie hat Wien wichtige Kompetenzzentren. Brauner: "Wir brauchen diese vielen innovativen Projekte auch für die Zukunft. Die Stadt Wien trägt ihren Teil dazu bei."

Kompetenzzentren sind langfristige Forschungsverbünde zwischen mehreren Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft. Ziel ist es, damit Forschungskapazitäten in Wien auszuweiten, Synergieeffekte durch kooperative Forschung zu erreichen und international sichtbare Zentren mit gebündelter technologischer Kompetenz zu schaffen. Das COMET-Programm, das Projekte unterschiedlicher Größe fördert (k-Projekte, k1- und k2-Zentren), konzentriert sich ambitioniert auf Exzellenz, auf die internationale Ausrichtung sowie auf den Ausbau von Technologieführerschaft. Das Programm sieht vor, dass zu jeweils zwei Teilen Bundesmittel, ein Teil Landesmittel hinzukommt, um die Basisfinanzierung der Kompetenzzentren zu gewährleisten.

Derzeit sind in Wiener Kompetenzzentren rund 350 Menschen beschäftigt. Darüber hinaus belegen Studien, dass es durch die Aktivitäten der Kompetenzzentren auch zu einem Anstieg des Forschungspersonals in den beteiligten Industrieunternehmen kommt. "Kompetenzzentren sind daher wichtig für den Wirtschaftsstandort, für das Know-how der Industriebetriebe und für die Qualität der Beschäftigung am Standort Wien," so Dr. Oliva.

Dazu kommt: An fast allen Wiener Kompetenzzentren sind auch die Wiener Universitäten beteiligt, insbesondere die TU Wien, die Universität Wien, die Universität für Bodenkultur, die WU Wien und die Medizinische Universität Wien. (Schluss) ko

Rückfragen & Kontakt:

PID-Rathauskorrespondenz:
www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Mag.a Cécile-Veronique Kochwalter
Mediensprecherin Vbgm. Mag.a Renate Brauner
T +43 1 4000 81 219
M +43 676/8118 81219
cecile.kochwalter@wien.gv.at

Mag. Christian Spitaler
ZIT Kommunikation
T +43 1 4000 / 86761
M +43 699 140 86761
Spitaler@zit.co.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK0018