• 07.06.2008, 11:47:02
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Kukacka: AUA stark genug um jedem möglichen Partner auf Augenhöhe zu begegnen

Politische Mandatare mit Ratschlägen zurückhalten, stattdessen AUA-Organen den Rücken stärken

Wien, 07. Juni 2008 (ÖVP-PK) „Die neuen Rahmenbedingungen für
den Luftverkehr, die gestern im Nationalrat beschlossen wurden und
mit denen EU-Regelungen über bilaterale Luftverkehrsabkommen, sowie
eine europaweit einheitliche Luftsicherung in die österreichische
Gesetzgebung übergeführt wurde, sind sinnvoll und notwendig, um die
europäischen Fluglinien im allgemeinen und die AUA im besonderen im
internationalen Wettbewerb zu unterstützen“, erklärte heute ÖVP-
Verkehrs- und Infrastruktursprecher Abg. z. NR Mag. Helmut Kukacka.
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Die wirtschaftliche Situation der Fluglinien habe sich durch
den hohen Ölpreis drastisch verschärft. Mit rund 1.400 Dollar pro
Tonne koste Kerosin jetzt doppelt so viel wie im Durchschnitt des
Jahres 2007, stellte Kukacka fest. In den letzten sechs Monaten
sind 24 Fluglinien weltweit in den Konkurs geflogen. Die
österreichische Luftverkehrswirtschaft und besonders die AUA müssen
deshalb europaweite Synergien bestmöglich nutzen und durch markt-
und wettbewerbsfähige Konzepte ihre wirtschaftliche Zukunft
sichern, so der VP-Verkehrssprecher. Er sei überzeugt, dass dies
der AUA zweifelsohne gelingen werde - auch ohne die überflüssigen
Rücktrittsaufforderungen gegenüber Vorstand und Aufsichtsrat, wie
sie SPÖ-Rechnungshofsprecher Kräutner jüngst geäußert hat.

„Politische Mandatare sollten sich mit öffentlichen Ratschlägen
an börsennotierte Unternehmen zurückhalten. Aktienrecht und
Organverantwortung reichen hier völlig aus. Das gelte für die ÖBB
und erst recht für die börsennotierte AUA“, so der VP-
Verkehrssprecher.

Kukacka zeigte sich auch darüber verwundert, dass Abg. Kräutner
in einer Anfrage die Rolle von Vizekanzler Molterer im Al-Jaber-
Deal geklärt wissen wolle, da dieser dabei eine Vermittler-Rolle
gespielt haben soll. „Ich rate ihm, diesbezüglich zuerst die
Verkehrsstaatssekretärin seiner eigenen Partei zu fragen“, so
Kukacka. Frau STS Kranzl hat Vizekanzler Molterer selbst in der APA
am 20. Mai 2008 aufgefordert: „… alles zu unternehmen, damit die
Gespräche zwischen ÖIAG und Al Jaber in einer konstruktiven Ebene
fortgeführt und zu einem positiven Abschluss gebracht werden
können.“ Sie stehe auf jeden Fall zur Verfügung, um ihren Beitrag
für eine Lösung zu leisten, habe sich Kranzl selbst angetragen. Was
soll also die Kritik an Vizekanzler Molterer, der immerhin der
Eigentümervertreter der Republik in der ÖIAG sei?

„Das sind jedenfalls nicht jene Beiträge, die die AUA wieder
auf den richtigen Kurs bringen“, stellte Kukacka fest. Dies werde
wohl eher durch einen weiteren Ausbau der Ost-Strategie der AUA
geschehen müssen. Aber auch ein möglicher strategischer Partner sei
eine Option, vor der man keine Angst haben sollte. Daher müsste der
AUA, ihrem Management und ihren Organen jetzt der Rücken gestärkt
werden. „Alles andere wäre jetzt politischer und wirtschaftlicher
Unfug“, schloss Kukacka.

Rückfragehinweis: ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at

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