Bei EU-Energiemarktreform ist der "Dritte Weg" nicht vom Tisch

Frankreich hat in der entscheidenden Schlussrunde leider nicht Stellung bezogen

Wien/Brüssel (OTS) - Einen durchaus respektablen Erfolg konnten
die Verfechter des "Dritten Weges" beim heute abgehaltenen EU-Energieministerrat erzielen. Schon vor einiger Zeit hatten Deutschland, Frankreich, Österreich und sieben weitere Staaten einen Vorschlag formuliert, der ein komplettes Ownership Unbundling, wie von der Kommission für unerlässlich erachtet, obsolet machte. Heute mussten sich in der entscheidenden Schlussrunde Deutschland, Österreich und die anderen Staaten alleine durchkämpfen und haben sich schließlich auch durchgesetzt. Frankreich enthielt sich in der entscheidenden Schlussrunde "nobel" jeder Wortmeldung.

Das dürfte sich für Eingeweihte schon abgezeichnet haben, der bei der 47. Vorstandssitzung und 14. Jahreshauptversammlung des VKÖ als Gastreferent geladene Generalsekretär der CEDEC, Brüssel, Gert de BLOCK, hatte am 4. Juni eine solche Haltung Frankreichs angedeutet. Was den VKÖ betrifft, so hat dieser mit einer Kette von Aktivitäten, beginnend beim VKÖ-Forum in Brüssel am 30. Oktober 2006 bis zum "offenen Brief" an Herrn Bundesminister Dr. Martin BARTENSTEIN vom 4. Juni 2008, sich stets - und wie sich jetzt zeigt auch erfolgreich -bemüht, zur Argumentation gegen Ownership Unbundling und die damit verbundenen negativen Folgen für Unternehmen und Kunden beigetragen.

Der Verband möchte an dieser Stelle Herrn Bundesminister Dr. Martin BARTENSTEIN Anerkennung und Gratulation für die von ihm in Brüssel vertretene Position aussprechen.

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