- 06.06.2008, 13:03:11
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VP-Praniess-Kastner: Versagen von Stadträtin Laska auf allen Linien
Fehlen von adäquaten Wohnplätzen zwingt Kinder unnötig bis zu einem Jahr ins Spital
Wien (VP-Klub) - Auf die Frage von LAbg. Karin Praniess-Kastner,
ÖVP-Mitglied in der gemeinderätlichen Untersuchungskommission zur
Psychiatrie in Wien, wie sich der Personalmangel in den Einrichtungen
der Wiener Jugendwohlfahrt (MA11) künftig auf die Versorgung von
Kindern und Jugendlichen auswirke, erklärte Univ. Prof. Max
Friedrich: "Das ist eine gesellschaftliche Katastrophe!"
Es fehle in Wien an SozialarbeiterInnen und auch an
Übergangswohnungen - Dinge, die für eine optimale Versorgung von
Kindern und Jugendlichen unabdingbar sind, so Friedrich.
Bei der letzten öffentlichen Personalversammlung der MitarbeiterInnen
der MA11 wurde ebenfalls auf den seit Jahren bestehenden
Personalmangel lautstark hingewiesen. Hier wurde eingespart statt
aufgestockt.
Platzmangel - Spitäler müssen als Verwahrungsanstalt herhalten
Prof. Friedrich weiter: "Es kommt immer wieder vor, dass junge
psychiatrische PatientInnen im Anschluss an die stationäre Behandlung
bis zu einem Jahr weiter im Spital bleiben müssen, weil in der
Jugendwohlfahrt zu wenig Plätze vorhanden sind."
"Hier muss die SP-Stadtregierung rasch handeln, denn es kann nicht
sein, dass Wiens Spitäler quasi als ’Aufbewahrungsanstalten’ benutzt
werden, weil es an Versorgungsplätzen mangelt", kritisiert
Praniess-Kastner.
Rückfragehinweis:
ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (++43-1) 4000 / 81 913
Fax: (++43-1) 4000 / 99 819 60
mailto:[email protected]
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