VP-Praniess-Kastner: Versagen von Stadträtin Laska auf allen Linien

Fehlen von adäquaten Wohnplätzen zwingt Kinder unnötig bis zu einem Jahr ins Spital

Wien (VP-Klub) - Auf die Frage von LAbg. Karin Praniess-Kastner, ÖVP-Mitglied in der gemeinderätlichen Untersuchungskommission zur Psychiatrie in Wien, wie sich der Personalmangel in den Einrichtungen der Wiener Jugendwohlfahrt (MA11) künftig auf die Versorgung von Kindern und Jugendlichen auswirke, erklärte Univ. Prof. Max Friedrich: "Das ist eine gesellschaftliche Katastrophe!"

Es fehle in Wien an SozialarbeiterInnen und auch an Übergangswohnungen - Dinge, die für eine optimale Versorgung von Kindern und Jugendlichen unabdingbar sind, so Friedrich.
Bei der letzten öffentlichen Personalversammlung der MitarbeiterInnen der MA11 wurde ebenfalls auf den seit Jahren bestehenden Personalmangel lautstark hingewiesen. Hier wurde eingespart statt aufgestockt.

Platzmangel - Spitäler müssen als Verwahrungsanstalt herhalten

Prof. Friedrich weiter: "Es kommt immer wieder vor, dass junge psychiatrische PatientInnen im Anschluss an die stationäre Behandlung bis zu einem Jahr weiter im Spital bleiben müssen, weil in der Jugendwohlfahrt zu wenig Plätze vorhanden sind."

"Hier muss die SP-Stadtregierung rasch handeln, denn es kann nicht sein, dass Wiens Spitäler quasi als ’Aufbewahrungsanstalten’ benutzt werden, weil es an Versorgungsplätzen mangelt", kritisiert Praniess-Kastner.

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (++43-1) 4000 / 81 913
Fax: (++43-1) 4000 / 99 819 60
presse.klub@oevp-wien.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPR0004