- 06.06.2008, 11:42:15
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VP-Cortolezis-Schlager: "SPÖ gefährdet Wirtschaftsstandort Wien"
IBM-Rückzug ist Folge verfehlter Wirtschaftspolitik Brauners - Sofortmaßnahmen-Paket gefordert
Wien (VP-Klub) - "Die SPÖ wird immer mehr zu einer Gefahr für den
Wirtschaftsstandort Wien. Das zeigt sich einmal mehr beim
Computerriesen IBM, der seine Zentrale für Osteuropa, den Nahen Osten
und Afrika in Wien schließt und nach Prag und Dubai verlagert.
Während Wien wirtschaftlich auf der Kriechspur zuckelt, fahren uns
unsere osteuropäischen Nachbarn munter um die Ohren. Wien verliert
ein wirtschaftliches Flaggschiff nach dem anderen ans Ausland",
kommentiert ÖVP-Stadträtin Katharina Cortolezis-Schlager den Abschied
von IBM aus Wien. "Neben dem Ruf Wiens als Wirtschaftsstandort geht
es natürlich auch um Arbeitsplätze und damit um Schicksale ganzer
Familien."
Erst Anfang des Jahres hat die Firma Novartis ihren biomedizinischen
Forschungsstandort in Wien geschlossen. Davon waren immerhin 240
Beschäftigte betroffen. Jetzt verlegt IBM seine Osteuropazentrale
nach Prag und jene für den Nahen Osten und Afrika nach Dubai. Davon
sind 450 IBM-Topmanager und -Techniker betroffen. "Und was macht
Wirtschaftsstadträtin Brauner? Sie verkauft sich und ihre verfehlte
Wirtschaftspolitik in Hochglanz-Werbebroschüren, statt Leitbetrieben
attraktive wirtschaftliche Rahmenbedingungen anzubieten", so
Cortolezis-Schlager.
Für die VP-Stadträtin ist diese Firmenflucht aus Wien auf mehrere
Gründe zurückzuführen: "Einerseits auf ein fehlendes aktives
wirtschaftliches Gesamtkonzept, zum anderen auf fehlende
Kommunikation und fehlende Kontaktpflege der zuständigen
SPÖ-Stadtregierungsmitglieder mit Konzernspitzen. Und letzten Endes
auch auf ein fehlendes zukunftsorientiertes Headquarter-Konzept."
Cortolezis-Schlager fordert von der zuständigen Stadträtin Brauner
ein Paket mit Sofortmaßnahmen, um der Flucht von wirtschaftlichen
Flaggschiffen ins Ausland den Kampf anzusagen. Zu diesen Maßnahmen
zählen eine pro-aktive Standortpolitik ebenso wie ein zukunftsfähiges
Headquarter-Konzept: "Wien muss das Headquarter für Zentral- und
Osteuropa bleiben." Außerdem sei es, so Cortolezis-Schlager, in allen
anderen Bundesländern üblich, dass der Landeshauptmann sowie Finanz-
und Wirtschaftslandesräte in engem Kontakt mit Leitbetrieben stünden.
"Nur sitzen und zuschauen, wie ein ums andere Unternehmen Wien
verlässt, kann selbst die SPÖ nicht unter Wirtschaftspolitik
verstehen", schloss die VP-Stadträtin.
Rückfragehinweis:
ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (++43-1) 4000 / 81 913
Fax: (++43-1) 4000 / 99 819 60
mailto:[email protected]
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