VP-Cortolezis-Schlager: "SPÖ gefährdet Wirtschaftsstandort Wien"

IBM-Rückzug ist Folge verfehlter Wirtschaftspolitik Brauners - Sofortmaßnahmen-Paket gefordert

Wien (VP-Klub) - "Die SPÖ wird immer mehr zu einer Gefahr für den Wirtschaftsstandort Wien. Das zeigt sich einmal mehr beim Computerriesen IBM, der seine Zentrale für Osteuropa, den Nahen Osten und Afrika in Wien schließt und nach Prag und Dubai verlagert. Während Wien wirtschaftlich auf der Kriechspur zuckelt, fahren uns unsere osteuropäischen Nachbarn munter um die Ohren. Wien verliert ein wirtschaftliches Flaggschiff nach dem anderen ans Ausland", kommentiert ÖVP-Stadträtin Katharina Cortolezis-Schlager den Abschied von IBM aus Wien. "Neben dem Ruf Wiens als Wirtschaftsstandort geht es natürlich auch um Arbeitsplätze und damit um Schicksale ganzer Familien."

Erst Anfang des Jahres hat die Firma Novartis ihren biomedizinischen Forschungsstandort in Wien geschlossen. Davon waren immerhin 240 Beschäftigte betroffen. Jetzt verlegt IBM seine Osteuropazentrale nach Prag und jene für den Nahen Osten und Afrika nach Dubai. Davon sind 450 IBM-Topmanager und -Techniker betroffen. "Und was macht Wirtschaftsstadträtin Brauner? Sie verkauft sich und ihre verfehlte Wirtschaftspolitik in Hochglanz-Werbebroschüren, statt Leitbetrieben attraktive wirtschaftliche Rahmenbedingungen anzubieten", so Cortolezis-Schlager.

Für die VP-Stadträtin ist diese Firmenflucht aus Wien auf mehrere Gründe zurückzuführen: "Einerseits auf ein fehlendes aktives wirtschaftliches Gesamtkonzept, zum anderen auf fehlende Kommunikation und fehlende Kontaktpflege der zuständigen SPÖ-Stadtregierungsmitglieder mit Konzernspitzen. Und letzten Endes auch auf ein fehlendes zukunftsorientiertes Headquarter-Konzept."

Cortolezis-Schlager fordert von der zuständigen Stadträtin Brauner ein Paket mit Sofortmaßnahmen, um der Flucht von wirtschaftlichen Flaggschiffen ins Ausland den Kampf anzusagen. Zu diesen Maßnahmen zählen eine pro-aktive Standortpolitik ebenso wie ein zukunftsfähiges Headquarter-Konzept: "Wien muss das Headquarter für Zentral- und Osteuropa bleiben." Außerdem sei es, so Cortolezis-Schlager, in allen anderen Bundesländern üblich, dass der Landeshauptmann sowie Finanz-und Wirtschaftslandesräte in engem Kontakt mit Leitbetrieben stünden. "Nur sitzen und zuschauen, wie ein ums andere Unternehmen Wien verlässt, kann selbst die SPÖ nicht unter Wirtschaftspolitik verstehen", schloss die VP-Stadträtin.

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