Schadenersatz von der Republik Österreich wegen nicht rechtzeitig umgesetzter EU-Richlinie zur Gleichstellung von Mann und Frau

Wien (OTS) - Robert Marschall - Herausgeber von Wien-konkret.at -macht nun als Privatperson bei der Finanzprokuratur der Republik Österreich den Schaden aufgrund der nicht ins österreichische Recht umgesetzten - oben erwähnten - EU-Richtlinie zur Gleichstellung von Mann und Frau geltend.

Robert Marschall:

"1. Es geht hier einerseits darum, darauf hinzuweisen, dass der Österreichische Nationalrat EU-Richtlinien in den verschiedensten Bereichen oft rechtswidriger Weise nicht rechtzeitig in Österreichisches Recht umsetzt. Daraus entsteht den Bürgern oft ein Schaden.

2. Weiters geht es darum, die Gleichstellung von Mann und Frau rasch voranzutreiben, auch gegen den Willen von SPÖ, ÖVP und Grüne, die - obwohl sie die drei Parlamentspräsidenten im Nationalrat stellen - geltendes EU-Recht zur Gleichstellung von Mann und Frau noch immer nicht in Österreich umgesetzt haben. Daraus entsteht Männern und Frauen ein so genannter "Diskriminierungsschaden".

3. Natürlich ist das als Musterverfahren für alle Wien-konkret Leser gedacht. Wien-konkret Leser sollen es leichter haben im Leben."

  • Streitwert: - vorerst - 20 Euro
  • Anlaßfall: nicht rechtzeitig umgesetzte EU-RICHTLINIE 2004/113/EG sowie die Fussballländermatches des ÖFB gegen Deutschland und Holland Anfang 2008
  • Betroffene: über 50.000 diskriminierte Männer im Prater-Stadion
  • Anwaltskanzlei: Wille Brandstätter Scherbaum Rechtsanwälte OEG, 1090 Wien Ferstelgasse 1

Mehr dazu unter:
http://www.wien-konkret.at/soziales/gleichstellung/schadenersatz/

Weitere Diskriminierungsthemen:
http://www.wien-konkret.at/soziales/frauendiskriminierung/
http://www.wien-konkret.at/soziales/maennerdiskriminierung/

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