Buchinger zum EM-Start: "Gewalt hat bei uns kein Zuhause." (BILD)

Zielgruppenorientierte Kampagne des Männerministers gegen Gewalt

Wien (OTS) - "Da Fußball großteils "Männersache" ist, ist es im Vorfeld der EM besonders wichtig, ein Zeichen gegen Gewalt - vor allem für Männer - zu setzen. Die Euro 2008 ist für Österreich und auch alle Fußballfans aus dem Ausland ein sportliches Großereignis, das mit Spannung und Begeisterung erwartet wird. Es sollte im Interesse aller Österreicher sein, dass diese Fußball-EM nicht von Gewalttaten - insbesondere innerfamiliär - überschattet wird", so Männer- und Sozialminister Buchinger. Einer Untersuchung aus Großbritannien zufolge ist im Rahmen von Sport-Großereignissen, wie etwa der EURO 2008 eine Zunahme von Gewalt - auch in Folge eines erhöhten Alkoholkonsums - von bis zu dreißig Prozent zu verzeichnen. ****

Gemeinsam mit der Organisation "White Ribbon" hat das Männerministerium im Mai 2008 eine umfassende Informationsoffensive zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit zum Thema "Wir sind Männer ohne Gewalt" gestartet.
Folgende Slogans untermauern die Kampagne:
"Es gibt Probleme, aber keine Gewalt." (Jugend)
"Auch wenn sie Schluss macht, bleib ich fair" (20+)
"Gewalt hat bei uns kein Zuhause." (30+)
"Unsere Beziehung ist nicht zu schlagen." (50+)
"Partnerschaft ist meine Stärke. Meine Stärke tut niemandem weh."

Basierend auf drei Hauptzielgruppen (junge Männer, Männer mittleren Alters und so genannte "Best Agers") hat das BMSK eine zielgruppenspezifische Medienauswahl getroffen, die neben klassischen jugend- und seniorenaffinen Medien auch Auto- und Sportzeitschriften beinhaltet. Besondere Aufmerksamkeit auf das Thema wird durch Sonderwerbeformen wie "Freecards" (kostenlose Postkarten) erzielt.

"Männlichkeit, männliche Stärke und Coolness haben nichts mit Gewalt zu tun - im Gegenteil, sie schließen Gewalt aus. Sport steht gegen Gewalt, Gewalt ist niemals zu tolerieren", so Bundesminister Buchinger zum Start der EURO 2008.

Seitens des Sozial- und Männerministeriums wurde bereits im letzten Jahr dem Schwerpunktthema gegen Männergewalt mit verschiedensten Maßnahmen Rechnung getragen, so z. B. durch Schwerpunktförderungen gegen männliche Gewalt in allen Bundesländern und eine enge Zusammenarbeit mit den Männerberatungseinrichtungen. In Kooperation mit Frauenministerin Bures, Justizministerin Berger und Unterrichtsministerin Schmied wurden und werden unter der "Dachmarke" "Gemeinsam gegen Gewalt" verschiedenste Initiativen in den Bereichen der Gesetzgebung sowie Bewusstseinsbildung gesetzt. (Schluss)

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