Gesundheit - GROSZ: Kdolsky soll vom hohen Ross heruntersteigen!

Gesprächsverweigerung an Arroganz nicht zu überbieten - BZÖ auf Seite der Ärzte und Patienten

Wien (OTS) - Heftige Kritik an der Weigerung von ÖVP-Ministerin Kdolsky, über die Gesundheitsreform weiter zu verhandeln, übte heute BZÖ-Generalsekretär Gerald Grosz. "Eine derartige Gesprächsverweigerung einer Gesundheitsministerin mit Ärztevertretern ist an Arroganz und Präpotenz nicht zu überbieten. Wenn Kdolsky wirklich glaubt, sie kann nach dem Motto "Friss Vogel, oder stirb" agieren und in unverschämter Art und Weise einen Verhandlungsstopp über die Medien ausrichten, dann hat sie sich getäuscht. Kdolsky soll sofort von ihrem hohen Ross heruntersteigen und auf den Boden der Realität zurückkehren", so Grosz.

Grosz betonte, dass das BZÖ solidarisch auf Seite der Ärzte und der Patienten stehe. "Wir haben volles Verständnis für die Empörung der Ärzte und Patienten. Während es sich die rot-schwarzen Vertreter im Funktionärsapparat auf Kosten der Steuerzahler gemütlich machen und neue Proporzposten geschaffen werden, stempelt diese Regierung die Ärzte zu den alleinigen Sündenböcken und belastet und verunsichert die Patientinnen und Patienten", so der BZÖ-Generalsekretär.

Diese Vorgangsweise Kdolskys sei ein neuerlicher Beweis für die völlige Überforderung dieser Ministerin. "Diese Chaos-Ministerin hat ihr Ressort überhaupt nicht im Griff und ist, wie die gesamte rot-schwarze Bundesregierung, längst gescheitert. Wenn Kdolsky unfähig ist, Reformen im österreichischen Gesundheitswesen durchzuführen, dann soll sie es bleiben lassen und den Hut nehmen. Österreich braucht eine echte Gesundheitsreform mit einer Zusammenlegung der 28 Sozialversicherungen und einem einheitlichen Leistungsangebot in allen Bundesländern. Mit den aufgeblähten rot-schwarzen Funktionärsselbstbedienungsläden im Gesundheitsbereich auf Kosten der Steuerzahler muss endlich Schluss sein", so Grosz abschließend.

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