- 05.06.2008, 11:47:15
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AK: Regierungs-Kompromiss zu Stiftungen wurde größter Giftzahn gezogen
Große Privilegien für private Stiftungen bestehen weiterhin
Wien (OTS) - "Der Regierungsvereinbarung zu den Stiftungen wurde
der größte Giftzahn gezogen. Das war ein notwendiger Schritt um die
Privilegien einiger weniger auf Kosten der großen Zahl der
Steuerzahler nicht noch zu erweitern", so AK Präsident Herbert
Tumpel. Im Gegensatz zum ursprünglichen Vorschlag werden die
Privilegien der Stifter eingeschränkt. Es wäre vollkommen
unverständlich gewesen, wenn einige Wenige noch mehr Privilegien
erhalten hätten. "Aber", so Tumpel weiter, "private Stiftungen
genießen in Österreich weiterhin große Privilegien. Das ist unter
einem Gesichtspunkt der Gerechtigkeit nicht akzeptabel". Es sei nicht
einzusehen, dass in Österreich eigennützige Stiftungen von
Privatpersonen derart große Förderungen erhalten. In den meisten
anderen Ländern seien Stiftungen an gemeinnützige soziale und
kulturelle Förderungen gebunden. Das wäre auch für Österreich
zielführend. Insgesamt belastet das österreichische Steuersystem
einseitig die Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen. Arbeit wird viel zu
hoch - Vermögen zu gering besteuert. Die AK tritt deshalb gegen die
totale Abschaffung der Erbschafts- und Schenkungssteuer und für eine
sozial gerchte Reform ein. "Bei der kommenden Steuerreform müssen vor
allem die Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen entlastet werden - und
zwar kräftig", so Tumpel.
Rückfragehinweis:
Sylvia Kuba
AK Wien Kommunikation
tel.: (+43-1) 501 65-2331
mailto:[email protected]
http://wien.arbeiterkammer.at
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