• 04.06.2008, 14:23:07
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Rudolfsheim-Fünfhaus - SP-Zatlokal: "Mehr Betreuung für Johnstraße 45 ist notwendig"

Zatlokal: Sozialprojekt wird mit Sicherheit keine autonome Pankahyttn

Wien (SPW-K) - Zufrieden äußert sich Bezirksvorsteher Gerhard
Zatlokal über die Ergebnisse seiner Gespräche mit dem Fonds Soziales
Wien über das betreute Wohnprojekt für junge Erwachsene in der
Johnstraße 45: "Es wurde mir zugesagt, dass die Betreuung der
BewohnerInnen durch den baldigen Umzug der SozialarbeiterInnen vom
Container ins Haus deutlich intensiviert wird." Der Bezirksvorsteher
erwartet sich von dieser Maßnahme eine klare Verbesserung der derzeit
unbefriedigenden Situation für die lärmgeplagten AnrainerInnen.

Keine Pankahyttn

Eines ist für Zatlokal auch klar und das hat er bei den Unterredungen
mit den Projektverantwortlichen neuerlich deutlich betont: "Die
Johnstraße 45 darf nicht zur autonomen Pankahyttn werden! Alle
diesbezüglichen Tendenzen müssen gestoppt werden." Daher hat Zatlokal
darauf bestanden, dass die Betreuung intensiver wird und auch in
Zukunft rund um die Uhr und sieben Tage pro Woche erfolgt.
Überdies wird es seitens des Fonds Soziales Wien keine Verträge mit
dem Verein "Pankahyttn" geben, sondern nur Verträge mit den einzelnen
BewohnerInnen. "Während sich die Grüne Fraktion mit den BewohnerInnen
solidarisiert und deren teils provokantes Verhalten mit angeblichen
Versäumnissen der Stadt Wien rechtfertigt, und während die
Freiheitlichen das Projekt sofort beenden wollen, um politisches
Kleingeld herauszuschlagen, möchten wir ein für die Nachbarschaft
verträgliches Sozialprojekt, das es den jungen Erwachsenen
ermöglicht, wieder Fuß zu fassen."

Evaluierung im Sommer

Vom Schönreden des Projekts hält Zatlokal nichts, denn es gibt
derzeit einige Reibungspunkte mit der unmittelbaren Nachbarschaft.
Daher wird es - wie bereits im Vorfeld angekündigt - über den Sommer
zu einer Auswertung der bisherigen Erfahrungen kommen. Das so
erstellte Papier - in das alle Beschwerden der AnrainerInnen
einfließen - wird als Diskussionsgrundlage über eine Weiterführung
des Projektes im Herbst dienen. Zatlokal will diese Ergebnisse
abwarten: "Eine Fortführung dieses Sozialprojekts ist dann denkbar
und wünschenswert, wenn die Betreuung der BewohnerInnen in Zukunft
besser funktioniert, das Haus nicht autonom geführt wird, die
Nachbarschaft provozierende Verhaltensweisen - Stichwort Lärm - ein
Ende finden und der Verein Pankahyttn weiterhin kein Mitspracherecht
hat."
(Schluss)

Rückfragehinweis:

SPÖ-Klub Rathaus, Presse
   Thomas Kluger
   
   Tel.: (01) 4000-81 941
   Fax: (01) 533 47 27-8194
   Mobil: 0664/826 84 27
   mailto:[email protected]
   http://www.rathausklub.spoe.at

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