• 04.06.2008, 12:30:49
  • /
  • OTS0178 OTW0178

SP-Lindenmayr: Innere Stadt hat wichtige Funktion für ganz Wien!

Ablehnung der überzogen restriktiven Politik von Bezirksvorsteherin Stenzel

Wien (SPW-K) - Erfreut über den Sinneswandel des
Wirtschaftsflügels der Wiener ÖVP hinsichtlich der künftigen Widmung
der Kärntner Straße als Geschäftsstraße zeigte sich Mittwoch
SP-Gemeinderat Siegi Lindenmayr in seinem Debattenbeitrag im Wiener
Gemeinderat zu diesem Geschäftsstück. Gleichzeitig begrüßte er den
von SPÖ und ÖVP gemeinsam eingebrachten Antrag zur Sicherung der
Wohnqualität in der Inneren Stadt.

Die von der VP-Fraktion in einem Antrag geforderte zusätzliche
Förderung für Geschäftsinhaber in Einkaufsstraßen lehnte Lindenmayr
mit der Begründung, dass es bereits für Geschäftsstraßen und
Nahversorger sehr gute Förderungen gäbe, ab. Als Hauptursache für das
Leerstehen vor allem von kleinen Geschäftslokalen in traditionellen
Einkaufsstraßen in den Bezirken ortete Lindenmayr die seiner Meinung
nach in den letzten Jahren überproportional angehobenen und damit
insgesamt weitaus zu hohen Mieten. "Würde, wie von der SPÖ verlangt,
eine Änderung bei den Mieten auf leistbare Größen stattfinden, dann
würden auch die traditionellen Geschäftsstraßen in den Bezirken
stärker belebt werden", meinte der Gemeinderat.

Im weiteren Verlauf seiner Ausführungen übte Lindenmayr Kritik an
der Bezirksvorsteherin des 1. Bezirkes, Frau Stenzel, die, so
Lindenmayr, "eine Politik des Aussperrens betreibt. Am liebsten
möchte die Bezirksvorsteherin Parkanlagen sperren, künstlerische
Veranstaltungen einschränken, das Bezirksfestwochenprogramm drastisch
kürzen und ein Casting für Künstler, die in der Inneren Stadt
öffentlich auftreten, durchführen".

Lindenmayr erläuterte die bedeutende Funktion der Inneren Stadt
für ganz Wien mit ihren rund 150.000 Arbeitsplätzen, rund 20 Prozent
aller Arbeitsplätze in Wien, und ihre günstige Anbindung mit
öffentlichen Verkehrsmitteln. "Wien hat zu Recht in ihre City viel
investiert. Es wäre unverantwortlich, wenn diese Investitionen
letztlich allein dazu dienen sollten, diese Vorzüge letztlich auf die
Bewohner des 1. Bezirks, die rund ein Prozent der gesamten Wiener
Bevölkerung ausmachen, zu beschränken und alle anderen auszusperren.
"Wien braucht eine City, in der Leben herrscht und in der nicht nach
17 Uhr gewissermaßen alle Gehsteige hochgeklappt werden. Deshalb
lehnt die SPÖ die überzogen restriktive Politik von
Bezirksvorsteherin Stenzel ab", schloss Lindenmayr. (Schluss)

Rückfragehinweis:
SPÖ Klub Rathaus, Presse
Franz Schäfer
Tel.: (01) 4000-81923
Fax: (01) 4000-99-81923
mailto:[email protected]

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | DS1

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel