- 03.06.2008, 16:35:10
- /
- OTS0330 OTW0330
Hohe Wohnqualität mit weniger Autos
Neue Trends zum Thema fahrradfreundliches Bauen
Klaus (VLK) - "Vorarlberg ist österreichweit das Fahrradland
Nummer 1, bei uns wird am meisten geradelt. Diese Spitzenposition
wollen wir in den nächsten Jahren weiter ausbauen." Das sagte
Verkehrslandesrat Manfred Rein heute, Dienstag, in Klaus anlässlich
der Präsentation des neuen Leitfadens "Fahrradparken" und des Wiener
Wohnbauprojektes BIKE CITY. Das Architekturinstitut, das
Energieinstitut und die Initiative Vorarlberg MOBIL hatten zu dieser
gemeinsamen Informationsveranstaltung zur Firma Omicron geladen,
deren mustergültige Fahrradinfrastruktur ebenfalls näher vorgestellt
wurde.
Die BIKE CITY-Wohnanlage hat eine hervorragende
Fahrrad-Infrastruktur und kommt dafür mit wesentlich weniger
Pkw-Stellplätzen aus. Das dadurch eingesparte Geld wurde stattdessen
in Schwimmbad, Sauna, Werkstatt, Kinderräume und anderes investiert.
Das Modell kommt sehr gut an, wie die große Nachfrage zeigt: Beim
ersten Projekt gab es für 99 Wohnungen über 5.400 Bewerbungen.
Auch Vorarlberg setzt im Zuge der Wohnbauförderung Impulse für das
Fahrrad, so Landesrat Rein: "Wir bieten schon jetzt Anreize für
attraktive Fahrradabstellanlagen und werden in Zukunft durch weitere
Aktivitäten und Aktionen verstärkt in diese Richtung gehen."
Die Teilnehmer der abschließenden Podiumsdiskussion waren sich
einig, dass angesichts steigender Spritpreise innovative
Pilotprojekte wichtig sind, um Fahrrad, Bus und Bahn als attraktive
Verkehrsalternativen zu stärken. Fahrradfreundliche Infrastruktur wie
z.B. die Fahrradgarage der Firma Omicron sollten möglichst bald zum
allgemeinen Baustandard gehören. Hilfreich für solche Entwicklungen
sind neben Planungshilfen wie dem Leitfaden "Fahrradparken" auch
gesetzliche und organisatorische Rahmenbedingungen, die diese
Entwicklungen unterstützen.
Der Leitfaden "Fahrradparken" kann beim Energieinstitut Vorarlberg
(Daniela Lepuschitz, Telefon 05572/31202-70, E-Mail
[email protected]) oder im Amt der
Landesregierung ([email protected]) bestellt werden.
Rückfragehinweis:
Landespressestelle Vorarlberg Tel.: 05574/511-20135 Fax: 05574/511-20190 Hotline: 0664/625 56 68 oder 625 56 67 mailto:[email protected] http://www.vorarlberg.at/presse
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NVL






