ÖGB begrüßt Verlängerung der Hacklerregelung

Keine Zustimmung zu automatisierter Erhöhung des Pensionsantrittsalters

Wien (ÖGB) - Die Verlängerung der Hacklerregelung bis 2013, die Sozialminister Erwin Buchinger heute offenbar durchsetzen konnte, entspricht einer wichtigen Forderung des ÖGB: "Dass man weiterhin mit 45 Beitragsjahren in Pension gehen kann, ist nur gerecht für jene Menschen, die ihr Leben lang hart gearbeitet haben", sagt der leitende Sekretär im ÖGB, Bernhard Achitz, in einer ersten Reaktion. Positiv ist auch die Einbeziehung von Krankenstandszeiten.++++

Allerdings sei zu befürchten, dass die Verlängerung der Hacklerregelung mit einem schweren Wermutstropfen verbunden wird, nämlich mit der von Wirtschaftsminister Martin Bartenstein verlangten Pensionsautomatisierung. "Wie sich diese Regelungen im Detail auswirken würden, müssen die Expertinnen und Experten des ÖGB erst überprüfen. Eines ist aber klar: Der ÖGB wird einer weiteren Erhöhung des Pensionsantrittsalters und von Computern errechneten Verschlechterungen des Pensionsrechts keinesfalls zustimmen", so Achitz: "Über Änderungen im Pensionsrecht müssen weiterhin Politiker entscheiden, und diese Entscheidungen vor den WählerInnen rechtfertigen." (fk)

ÖGB, 29. Mai 2008 Nr. 327

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