HAYDN-JAHR 2009 - Ein Jahr für Joseph Haydn (1732-1809)

Wien (OTS) - Am 31. Mai 2008 jährt sich zum 199. Mal der Todestag des Komponisten Joseph Haydn. Im Rahmen einer Pressekonferenz am Donnerstag, fand stellten Andreas Mailath-Pokorny (Stadtrat für Kultur und Wissenschaft, Wien), Helmut Bieler (Landesrat für Kultur und Finanzen, Burgenland), und Franz Patay (Geschäftsführer des HAYDN-JAHRES 2009, Joseph Haydn Burgenland GmbH) das umfassende Programm des Jubiläumsjahres und Details über die Zusammenarbeit zwischen Wien und dem Burgenland zum HAYDN-JAHR 2009 vor.

Zusammenarbeit - Wien und Burgenland

Im Haydn-Haus im sechsten Wiener Bezirk hat der wohl berühmteste Wiener Sängerknabe und Vater der Wiener Klassik die letzten 12 Jahre seines Lebens verbracht. Im Grunde aber war Haydn überall auf der Welt zu Hause. Dazu Wiens Kulturstadtrat Mailath-Pokorny: "In Anlehnung an sein Credo 'Meine Sprache versteht man durch die ganze Welt' hat sich Wien und das Burgenland zu einer grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im HAYDN-JAHR 2009 entschlossen. Wir haben mit Franz Patay einen erfahrenen Geschäftsführer gewonnen, der sich um die Planung Koordination und Kommunizierung des künstlerischen Programms beider Länder kümmern wird."

Gemeinsames Ziel - Haydn Stellenwert in der Musikgeschichte festigen

Wenn ein Komponist die sogenannte "Klassische Musik" zu dem gemacht hat, was wir heute darunter verstehen, dann war das Joseph Haydn. Wer heute Symphonie sagt, meint Joseph Haydn; wer Streichquartett sagt, meint Joseph Haydn; wer Klaviersonate sagt, meint Joseph Haydn. Haydns Beitrag zur Musikgeschichte können wir nicht genug schätzen. Seine Symphonien, Streichquartette und Klaviersonaten werden im HAYDN-JAHR 2009 an den Originalschauplätzen hör- und erlebbar gemacht: u.a. mit Konzerten, Ausstellungen, Theaterprojekten, die Haydns Welt schwerpunktmäßig im Burgenland, aber auch in Wien wieder aufleben lassen. Sein Stellenwert in der Musikgeschichte soll breitenwirksam hervorgehoben, seine internationale Strahlkraft noch erhöht werden.

"Hier im Burgenland kann man Haydn spüren wie nirgendwo sonst. Hier hat er gelebt und gewirkt, inspiriert von der Schönheit der pannonischen Landschaft. Viele von Haydns Wirkungsstätten sind bis heute unverändert erhalten geblieben, etwa der akustisch einzigartige Haydnsaal im Schloss Esterházy in Eisenstadt. "Das HAYDN-JAHR 2009 ist eine große Chance für das Burgenland, noch mehr internationale Gäste für die Schönheiten des Landes und sein kulturelles Programm zu begeistern", sagt Kulturlandesrat Bieler. "Mit dem Programm der Haydn Festspiele und anderen Projekten wie z.B. der Hauptausstellung "Phänomen Haydn" werden wir unsere Positionierung als weltweit erste Adresse für Haydn-Interpretation und Vermittlung unterstreichen."

"Ich sehe es als ein Jahr der Region Burgenland und Wien in dem ein Veranstaltungsbogen stattfindet, der Joseph Haydn den Vater der Symphonie, des Streichquartetts und der Klaviersonate gewidmet ist. Und das wollen wir gemeinsam in die Welt hinaustragen. Wir hoffen, dass sehr viele dieser Einladung nach Wien und ins Burgenland folgen werden. Internationale und nachhaltige Projekte werden den großen Meister der Wiener Klassik würdigen", so Geschäftsführer Franz Patay über das HAYDN-JAHR 2009 unter der Intendanz von Walter Reicher.

Das Burgenland ist der Ausgangspunkt für internationale und nachhaltige Projekte, die Haydns Musik in die ganze Welt exportieren."Übers Jahr verteilt kommen in Eisenstadt alle 107 Symphonien Haydns zur Aufführung. Den Start macht Nikolaus Harnoncourt, der mit seinem Concentus Musicus zur Eröffnung am 31. März (Haydns Geburtstag) auf Schloss Esterházy gleich vier Symphonien aus allen wesentlichen Schaffensphasen Joseph Haydns dirigieren wird", meinte Walter Reicher.

Auch in Wien wird Josef Haydn 2009 mit Konzerten, Ausstellungen, wissenschaftlichen Projekten etc. gewürdigt. Insgesamt werden in der Bundeshauptstadt über 100 Veranstaltungen speziell zum HAYDN-JAHR 2009 über die Bühne gehen. Darunter Highlights wie Haydns Oratorium Sieben letzte Worte unter Riccardo Muti mit den Wiener Philharmonikern als Eröffnungskonzert des OsterKlang-Festivals (am 4. April 2009) oder als würdiger Abschluss die Oper Il Mondo della Luna unter Harnoncourt, in der Inszenierung von Tobias Moretti (am 7. Dezember 2009) im Theater an Wien. Im Wiener Haydnhaus, der einzigen originalen Wohnstätte des Komponisten in Wien, wird nicht nur die Dauerausstellung überarbeitet und der prächtige kleine Garten im Innenhof des Hauses neu gestaltet. Es wird rund um den 200. Todestag des Komponisten für alle Wienerinnen und Wiener auch ein großes "Fest für Haydn" mit einem vielfältigen Programm geben. (Schluss) red

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